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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Ironman: Höllenritt setzt jede Menge Adrenalin frei

12.07.2013

Oldenburg /Frankfurt Jede Menge Adrenalin, die eine oder andere Rempelei und insgesamt 226 mehr als anstrengende Kilometer: Zwei Triathletinnen und drei Triathleten vom 1. TCO „Die Bären“ erlebten beim Ironman in Frankfurt den ganz besonderen Nervenkitzel einer solchen Großveranstaltung. Schnellster Bär des Tages wurde Frank Hinrichs. Zudem waren Antje Präger, Silvia Dirks, Steven Jungeilges und Andreas Schnur die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen angegangen.

Um 7 Uhr fiel der erste Startschuss bei angenehmen Wassertemperaturen für die 2800 Athleten am Langener Waldsee. Während die Spitze relativ gut geordnet durchschwimmen konnte, gab es im Mittelfeld Probleme. „Auf der Strecke gab es zum Teil Gehaue und nur Gedrängel – das hab ich noch nie erlebt“, blickt Schnur auf die Tortur zurück. Nach der halben Distanz mussten alle Starterinnen und Starter kurz aus dem Wasser. Durch diesen Landgang und die Masse an Athleten kam es sozusagen zu einem Neustart. „Bei dem Gedrängel haben die mir den Ärmel vom Neoprenanzug zerrissen, die Strecke war einfach zu voll“, beschrieb Hinrichs diesen Höllenritt mit Adrenalin-Garantie.

Trotz dieser Probleme bewältigten alle Oldenburger die erste Teildisziplin relativ gut und machten sich danach auf den 90 Kilometer langen Radkurs, der zweimal zu umrunden war. Das teilweise bergige Terrain, die heißen Temperaturen und der Wind machten es nicht einfach. Jungeilges musste zudem einen Sturz bei Kilometer 20 wegstecken, nachdem ihm ein Kontrahent ins Hinterrad gefahren war. Mit Schürfwunden und Knieschmerzen machte er weiter.

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Die Laufdisziplin, bei der in vier Runden die Marathondistanz zurückgelegt werden musste, wurde für alle zur Hitzeschlacht, nachdem bis eine Woche vor dem Rennen lediglich bei angenehmen Frühlingstemperaturen trainiert worden war. Während Jungeilges als Hitze-Liebhaber bekannt ist, hatten andere Athleten wie beispielsweise Schnur so ihre Probleme mit den ungewohnten Temperaturen.

Schnur ereilte in der vierten Runde ein „Motivationstief“. Er schmückte den letzten Umlauf mit einigen Gehpassagen. Jungeilges bekam dagegen einen Motivationsschub, als er nach der dritten Runde seinen Vater Jochen aus Wallenhorst überrundete. Er zog auch noch an Schnur vorbei, während Hinrichs nicht mehr zu erreichen war.

Der schnellster Bär des Tages erledigte die Aufgabe 20 Jahre nach seinem letzten Ironman in 10:59:14 Stunden (Schwimmen: 1:20, Radfahren: 5:28, Laufen: 4:02) auf Platz 64 der Altersklasse M 50. Ihm folgten Jungeilges (11:06,58: 1:06, 5:58, 3:51/69. der M 25) und Schnur (11:10,42: 1:13, 5:14, 4:34, 80. der M 50). Etwa eine halbe Stunde vor Dirks (12:13,29: 1:15, 6:03, 4:42, 23. der W 45) kam Präger ins Ziel. Ein Jahr nach einem schweren Radunfall bewältigte sie die Gesamtdistanz in guten 11:42,55 Stunden (1:02, 5:52, 4:39) auf Platz 13 der W 45.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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