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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

TITELKÄMPFE: Hörgeschädigte Basketballer stellen Deutschen Meister

10.05.2007

OLDENBURG OLDENBURG/SR/HB - Mit einem riesigen Erfolg endete das im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg mit großer Spannung erwartete Finale um die Deutsche Basketball-Meisterschaft der Hörgeschädigtenschulen – die NWZ berichtete – für die Oldenburger Teilnehmer. In der Endrunde der vier besten Mannschaften der deutschen Hörgeschädigtenschulen (Final Four) in der Bundeshauptstadt Berlin errang die Oldenburger Jungen-Mannschaft den Titel des Deutschen Meisters und die Mädchen die Vizemeisterschaft.

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer, Erzieher, Bedienstete und Mitarbeiter der Oldenburger Einrichtung überraschten die Rückkehrer aus Berlin daher mit einem begeisterten Empfang. Mit Transparenten, Musik, kleinen Geschenken und Ansprachen wurden die erfolgreichen Sportler gefeiert. Bereits im Oldenburger Hauptbahnhof, unmittelbar nach der Rückkehr aus der Bundeshauptstadt, hieß eine Abordnung von Erzieherinnen und Eltern die erfolgreichen Akteure mit Deutschlandfahnen herzlich willkommen.

„Die spannenden Spiele in Berlin standen auf einem sehr guten, einer Meisterschaft würdigen, spielerischen Niveau“, berichtet Lehrer Bodo Fischer. „Große Motivation, hohe Leistungsbereitschaft und enormer Kampfgeist zeichneten dabei alle Oldenburger aus.“

Die Jungen behielten zunächst gegen die vorab favorisierten Mannschaften aus Frankenthal (28:23) und Freiburg-Stegen (18:11) die Oberhand. Im entscheidenden Spiel gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Osnabrücker wurde es in einer defensiv geprägten Partie nach einer deutlichen Führung allerdings noch einmal knapp – mit dem besseren Ende jedoch für Oldenburg (20:17). Die Jungen überzeugten insgesamt als eine auf allen Positionen gleichmäßig besetzte Einheit mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Die Mädchen verloren zunächst gegen den späteren Meister aus Frankenthal (26:33). Die weiteren Spiele gegen München (22:11) und Dortmund (30:12) konnten aber aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung und einer sehr guten Defense deutlich gewonnen werden.

„Die Erfolge sind das Ergebnis einer gezielten fast dreijährigen Vorbereitung im Rahmen einer Schul-Arbeitsgemeinschaft“, erläutert Fischer. Hilfestellung leisteten auch die Profibasketballer der EWE-Baskets durch Einladungen zu Bundesligaspielen und die Durchführung von Trainingseinheiten. „Ein besonderer Dank gilt dem Lions-Club Oldenburg, dem Bezirksverband Oldenburg, der Öffentlichen Brandkasse Oldenburg, der EWE Oldenburg und dem Freundeskreis des LBZH Oldenburg, ohne deren finanzielles Engagement die Teilnahme an der Endrunde nicht möglich gewesen wäre“, betont Fischer.

Den siegreichen Teams gehörten folgende Akteure an: Judith Nolte, Nancy Aliu, Marta Acar, Karin Keuter, Sophia Hempen, Laura Ritter, Nadja Klinger, Nadine Kramer, Nadina Schan, Stefan Hinrichs, Wilko Ihnen, Alex Athanassiadis, Peter Lückmann, Sascha Ritter, Joscha Rösner, Christian Effenberger, Sebastian Riedel, Jerry Lowack, Arnold Bäcker, Finn Lange sowie ihre Lehrer Ingrid und Bodo Fischer.

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