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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Hoppe lassen Strafrunden bei Hitze kalt

05.08.2013

Oldenburg Besser kann die Premiere einer Veranstaltung kaum verlaufen als die des ersten Sommerbiathlons Up’n Utkiek am Sonntagnachmittag. Nach einem langen Wettkampftag – der erste Start erfolgte um 10 Uhr, der letzte um 16 Uhr – freute sich Organisator Heiko Jabusch über durchweg positive Rückmeldungen von Sportlern, Sponsoren und Zuschauern. Alle waren sich einig: Bis zum nächsten Jahr auf dem Utkiek.

Höchstleistungen erbrachte dabei die Biathlontruppe der Oldenburger Schützen, die gerade einmal aus knapp 20 Athleten besteht und zur Hälfte neben ihrer ehrenamtlichen Organisationstätigkeit auch noch selbst startete.

Allen voran DM-Titelträgerin Sylvia Hoppe und Landesmeisterin Christina Lehmhus, die sich im Ü-40-Rennen über 5 Kilometer mit der Deutschen Vizemeisterin Marion Fernekeß aus Weisenheim auseinandersetzen mussten. Hoppe machte vom Start weg klar, dass sie sich auf keine taktischen Spielchen einlassen wollte und gab sofort Gas. Schon zum ersten Schießen kam sie mit einem großen Vorsprung, den sie Runde um Runde ausbaute. Und das trotz fünf Strafrunden mehr als Fernekeß und sieben mehr als Lehmhus. 70 Meter kamen pro Strafrunde hinzu. „Mit meiner Laufleistung bin ich voll und ganz zufrieden, mit dem Schießen weniger. Ich konnte in letzter Zeit aber auch nicht so viel Schießtraining machen“, begründete Hoppe.

Fünf Treffer

In 32:08 Minuten gewann Hoppe aber überlegen die Konkurrenz vor Fernekeß (33:38) und Lehmhus (34:25), die im letzten schwierigen Stehendschießen das Kunststück schaffte, fünf Volltreffer zu landen. Dadurch konnte sie zwar den Abstand zur Zweitplatzierten verkürzen, zum Einzuholen reichte es jedoch nicht mehr. „Christina fehlt beim Laufen manchmal noch das Selbstvertrauen um mal etwas zu riskieren. Beim Schießen war sie mit nur fünf Fehlern die sicherste Schützin“, zeigte sich Jabusch aber auch mit ihrer Leistung voll und ganz zufrieden. Die Siegerin des U-40-Rennens Nicole Ziball (PSV Hannover), in dem keine Oldenburgerinnen am Start waren, lief in 33:43 Minuten die drittbeste Zeit bei den Frauen.

Einziger Wermutstropfen war für Heiko Jabusch sein eigenes sportliches Missgeschick. Eigentlich als Mitfavorit ins Ü-40-Rennen gegangen, musste er unmittelbar nach dem dritten Schießen wegen einer Oberschenkelverletzung das Rennen beenden. So war Pierre Wirth in 31:34 (4. der Ü 40) schnellster Oldenburger. Schnellster Biathlet im Gesamtklassement und Sieger der Ü 40 wurde Arvid Schulz (26:46, BSV Bösel) vor U-40-Sieger Felix Gömann (27:04, Altendorfer Schützen).

Bei den Junioren und Juniorinnen schafften die beiden für den USK Gifhorn startenden Nationalkaderathleten (Perspektivkader) Steffen Hannich und Rieka Saucke nicht wie erhofft den Sprung ganz nach oben. Hannich, der Dritter wurde, zeigte mit zehn Fehlern ungewohnte Schießprobleme, während die Zweitplatzierte Saucke, mit nur einem Fehlschuss sicherste Schützin, mit den hohen Temperaturen gar nicht zurechtkam.

Zwei dritte Plätze gab es für die Oldenburger durch Söhnke Jabusch (männliche Schüler) über 2,4 sowie Clara Eckert (Juniorinnen) über 3,4 Kilometer.

König überlegener Sieger

„Positiv überrascht war ich über die hohe Zahl Jedermänner, zumal auch ein paar bekannte Namen am Start waren“, sah sich Jabusch auch in der Idee des Jedermann-Biathlons bestätigt.

Überlegener Sieger wurde Triathlet Tammo König (1. TCO Die Bären), der in 21:19 Minuten die fünf Kilometer mit Abstand am Schnellsten bewältigte. Und er hatte sichtlich Spaß daran: „Eigentlich wollte ich ja heute beim Triathlon in Thülsfeld starten, als der aber wegen Blaualgen abgesagt wurde, habe ich mich kurzfristig hier angemeldet. Und es hat riesigen Spaß gemacht – auch wenn es verdammt anstrengend war.“

Mit nur drei Fehlern war König auch einer der besten Schützen bei den Jedermännern. Von den männlichen Startern war Frank Loelke von den Sandkruger Triathleten, der in der Altersklasse III bis IV in 31:29 Minuten Vierter wurde, mit zwei Fehlern noch besser. Bei den Frauen war Jutta Ludwig (Mixed Power) am Schießstand ebenso gut. Sie wurde mit zwei Fehlschüssen und 34:07 Minuten Dritte hinter der überlegenen Siegerin Andrea Garben (7 Fehler, 29:30, LT TuS Petersfehn) und Johanna Lessat (11, 33:40, BW Bümmerstede).


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