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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Ich hatte den Eindruck, dass Rudi zufrieden war“

20.11.2013

Meppen „Ich hatte am Ende des Abends den Eindruck, dass es Rudi Assauer den Umständen seiner Alzheimer-Erkrankung entsprechend gutging und er bei der Verabschiedung zufrieden war mit dem Verlauf des Abends“, sagte VfB-Ehrenpräsident Klaus Berster nach dem Wiedersehen mit dem früheren Oldenburger Manager beim Regionalliga-Duell in Meppen (2:2).

Zu dem Spiel an der Stätte, wo die einstigen VfB-Macher im Mai 1992 trotz eines 2:0 den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga knapp verpasst hatten, war Assauer mit seiner Tochter Bettina Michel aus seinem Wohnort Herten angereist. „Obwohl Rudi am Tag zuvor noch als Schirmherr bei dem Legenden-Spiel zwischen Deutschland und der Türkei in der Gelsenkirchener Arena zu Gast war, machte er einen sehr fitten Eindruck. Seine Tochter Bettina erzählte mir, dass die Ärzte derartige Unternehmungen durchaus begrüßen und diese als Bekämpfung einer gewissen Lethargie ansehen“, berichtete Berster, der mit Michel die Betreuung in der Arena übernommen hatte: „Dabei sind uns die Verantwortlichen des SV Meppen mit Geschäftsführer Markus Lohle sehr entgegengekommen. Sie haben uns wirklich toll empfangen – dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“

Den Wunsch von TV-Sender Sport 1, ein Interview mit ihr zu führen, lehnte Michel ab. Zu einem Treffen mit dem früheren VfB-Trainer Wolfgang Sidka kam es am Rande des Spiels nicht, da dieser stark in seine Aufgabe als Co-Kommentator von Sport 1 eingebunden war.

Assauer verfolgte das Spiel aufmerksam, kommentierte sogar einige Aktionen und ließ sich einige Zeit bereitwillig mit Fans fotografieren. „Eine Gänsehaut bei mir hervorgerufen hat unser Abgang aus der Arena. Da skandierten die Zuschauer ,Rudi, Rudi ...’ – das hat er sehr wohlwollend registriert“, so Berster, der aber auch bemerkte, dass mit dem einst so wortgewandten Ex-Manager von Werder, Schalke und VfB längere Dialoge nicht mehr geführt werden können.

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