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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Ich rücke in die zweite Reihe“

28.04.2017
Frage: Der VfL Oldenburg steht nach dem angekündigten Rückzug des Hauptsponsors EWE vor einem personellen und wirtschaftlichen Umbruch. Bleibt denn die Trainerin der „Zweiten“ an Bord?
Alexandra Hansel (34): Ja, ich mache weiter, allerdings wird mein bisheriger Co-Trainer Andreas Lampe das Hauptkommando im Drittliga-Team übernehmen. Ich werde in die zweite Reihe rücken, freue mich aber auch auf die neue Aufgabe und die kommende Saison.
Frage: Warum der Wechsel?
Hansel: Das ist der Plan des Vereins. Andi wird zur neuen Saison bekanntlich Co-Trainer im Bundesliga-Team. Die Verzahnung soll stärker werden, damit wir mehr junge Handballerinnen für die erste Liga selbst ausbilden.
Frage: Bislang galt die „Zweite“ als Talentschmiede, aber nur wenige Talente erhielten eine Chance in der Bundesliga.
Hansel: Ich hätte mir gewünscht, dass auch in den vergangenen Jahren die ein oder andere talentierte Spielerin mehr in Oldenburg geblieben wäre statt zum Beispiel zu Werder Bremen zu wechseln. Aber jetzt wird sich das ändern. So werden Ann-Kristin Roller und Jane Martens in den Erstligakader aufsteigen. Ich glaube, der VfL verfügt nächste Saison über eine gute Mischung aus Bundesliga- und Nachwuchsspielerinnen.
Frage: Wie sieht denn das Gesicht des Drittliga-Teams aus?
Hansel: Jung.
Frage: Noch jünger als jetzt?
Hansel: Ja, wir stehen erneut vor einem Umbruch. In Inga Frenzel, die zum BV Garrel geht, Robyn Rußler, die berufsbedingt nach Hannover wechselt, und Lisa Prante aufgrund ihres Studiums verlassen uns drei gestandene Spielerinnen. Talente aus der Jugend werden nachrücken.
Frage: Das Team hat in dieser Saison lange um den Klassenerhalt gebangt. Woran lag es?
Hansel: Eine finale Antwort darauf habe ich noch gar nicht gefunden. Es gibt jedoch einige Gründe, die zu einer holprigen Saison führten. Zunächst hatten wir ein schwieriges Auftaktprogramm und sind mit 1:7 Punkten gestartet. Das war sicher nicht gut für unser Selbstvertrauen. Wir Trainer haben zudem taktische Entscheidungen getroffen, die die Mannschaft so nicht umsetzen konnte.
Frage: Welche?
Hansel: Zum Beispiel haben wir in der Hinrunde oft mit einer siebten Feldspielerin oder einer offensiven Abwehr agiert. Beides passte nicht. Das haben wir jedoch korrigiert – und am Ende haben die Mädels eine tolle Moral bewiesen. Ich habe aus dieser Saison jedenfalls mehr gelernt als aus den erfolgreicheren.
Frage: Was hat sich die Mannschaft für das letzte Spiel an diesem Samstag ab 17 Uhr in der Sporthalle Wechloy gegen die HG OKT aus Owschlag-Kropp-Tetenhusen vorgenommen? Beide Mannschaften haben den Klassenerhalt bereits sicher.
Hansel: Wir werden natürlich die Spielerinnen, die uns verlassen, gebührend verabschieden. Zudem möchten wir die Saison gern mit einem weiteren Sieg beenden. Denn wir sind auf dem aufsteigenden Ast – und dieser Eindruck soll bleiben.
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