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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Im Konvoi zur „Sail“ schippern

11.08.2015

Oldenburg Wenn die Großsegler in Bremerhaven zur Sail einlaufen, dann werden die Skipper des Landesverbands Motorbootsport Niedersachsen die Windjammer nicht nur bewundern, sie werden sogar in der Parade mitfahren. Doch erst einmal machen sie in Oldenburg Station: 50 Boote haben am Montag im Hafen festgemacht, um im Konvoi über die Hunte Richtung Weser zu schippern. In Elsfleth treffen sie dann an diesem Dienstag jene Boote, die aus Wilhelmshaven und der Weserregion die Sail ansteuern.

An diesem Montag liegen sie im Wendehafen, da sind die kleinen Boote ebenso dabei wie die ein oder andere große Yacht, aber auch zwei Plattbodensegler haben am Steg festgemacht.

„Der Empfang hier in Oldenburg war fantastisch“, erklärt Benno Wiemeyer, Präsident des Landesverbandes Motorbootsport Niedersachsen, der mit der „Anbé“ aus Osnabrück rübergefahren ist. Doch nicht nur aus Niedersachsen kommen die Boote, auch aus Castrop-Rauxel und Düsseldorf. Wiemeyer erklärt: „Wir wollen auch mit diesen Konvoi-Fahrten Reviere bekannter machen, die sonst nicht so angelaufen werden.“

Dass alles im Oldenburger Hafen gut klappt, darauf hatte Johannes Borowski ein Auge. Der Motorbootwart des Oldenburger Wassersportvereins (OWV) freut sich schon auf den Törn mit allen. Vor allem aber möchte er Oldenburg als gute Anlaufstelle für die Motorbootfahrer bekannter machen. „Wir sind doch eine attraktive Stadt für die Sportbootfahrer, da könnten doch mehr kommen.“

Wiemeyer und Borowski haben aber auch die Unterweser, das Wattenmeer und die kleinen Siele in den Marschen im Blick. Da gebe es viele attraktive Routen, die man im Konvoi erst einmal gemeinsam erkunden könne, um sie dann auch allein mit dem Boot zu erkunden.

Borowski, gebürtiger Bochumer, hatte lange ein Boot auf dem Chiemsee liegen. Erst im Ruhestand ist er nach Oldenburg gezogen. Er möchte auch mit dem Vorurteil aufräumen, dass Motorbootfahren nur ein Sport für Wohlhabende sei. „Bei uns im Verein ist jeder willkommen“, erklärt Borowski. Es seien auch jüngere Menschen inzwischen mit von der Partie. „Das war uns ganz wichtig.“

Für den Sail-Konvoi gab es vieles zu bedenken: Da geht es darum, wie viele Brötchen geordert werden müssen, damit nicht jeder am Morgen einen Bäcker in der Stadt suchen müsse. Für jedes teilnehmende Boot musste eine Teilnahmenummer vorbereitet werden. Wenn sie auf der Hunte an diesem Dienstag nach Elsfleth schippern, steht in jedem zehnten Schiff einer am Ruder, der sich auskennt und hat auch die andern im Blick. Auch wenn sie Motorbootfahrer sind, auf die Großsegler freuen sie sich ganz besonders. „Viele von uns sind früher selbst gesegelt.“

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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