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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Im Tor gibt es keine Baustelle“

28.10.2014

Oldenburg Am Debütanten im Tor lag es nicht, dass die Regionalliga-Fußballer des VfB am Sonntag im Derby gegen den BC Cloppenburg eine bittere 1:2 (0:0)-Pleite einstecken mussten. Torwart-Trainer Christian Gropius war bei beiden Toren machtlos, ärgerte sich aber wie das gesamte Team maßlos über die unnötige Niederlage.

„Nach dem dummen 0:1 und dem Ausgleich haben wir uns beim entscheidenden Gegentor dumm angestellt“, meint Gropius zur turbulenten Endphase, in der Tim Wernke den BVC in Front geschossen (85. Minute), Alessandro Ficara per Freistoß das 1:1 erzielt (90.) und Bernd Gerdes den Siegtreffer für die Gäste markiert hatte (90.+1). „Wir haben nicht den Raum dicht gemacht, der Torschütze hätte gar nicht zum Schuss kommen dürfen“, analysierte Gropius.

Der 23-Jährige, der seit mehr als zwei Jahren kein Pflichtspiel als Torwart absolviert hatte und nun aufgrund der Verletzungen der Stammkräfte Mansur Faqiryar (Hüftprobleme) und Jannik Zohrabian (Schultereckgelenksprengung) eingesprungen war, leistete sich nur eine kleine Unsicherheit. Ein missglückter Befreiungsschlag landete bei Gerdes. Dessen Flanke fiel aber ebenso schlecht aus (16.). Vier Minuten später parierte Gropius stark gegen Andreas Gerdes-Wurpts.

„Für Christian tut es mir leid. Er war lautstark und präsent“, lobte VfB-Coach Kristian Arambasic seine Interims-Nummer-Eins. Scharfe Kritik ernteten die Feldspieler. „Wir haben den kleinen Bonus bei den Fans, den wir uns durch den Heimsieg gegen Lüneburg erarbeitet hatten, einfach weggeworfen“, echauffierte sich Arambasic über die Konzentrationsmängel: „Die Fans fragen sich zurecht, warum wir immer wieder so einfache Gegentore kassieren.“

Nicht nur hinten leisteten sich die Spieler die fast schon obligatorischen zwei bis drei Aussetzer, auch offensiv lief kaum etwas zusammen. Der eingewechselte Paul Kosenkow vergab gegen seinen Ex-Club direkt vor dem 0:1kläglich eine Großchance für den nach der Gelb-Roten Karte für Gerdes-Wurpts (75.) in Überzahl spielenden VfB.

„Im Training schießen die Jungs in der Woche 80 Mal und mehr aufs Tor – die meisten Bälle zappeln im Netz“, erklärte Gropius und ergänzte: „Und im Spiel klappt das nicht. Schade eigentlich.“

Arambasic stellt sich auf Abstiegskampf ein und ruft 20 Punkte als Ziel bis zum Winter aus. 15 Zählern sind es aktuell vor dem Spiel des Tabellen-14. am Sonnabend um 14 Uhr bei der fünftplatzierten U 23 von Eintracht Braunschweig. Ob Gropius dann im Tor steht, stellt sich in den nächsten Tage heraus. Mit dem in der vergangenen Woche getesteten Sandro Dörner (19) soll es Gespräche geben. Weitere Kandidaten sollen in den nächsten Einheiten vorspielen.

Gropius steht in jedem Fall bereit. „Ich bin gerne mit der Mannschaft zusammen. Es ist ein tolles Team, mit dem es Spaß macht zu trainieren“, sagt der 23-Jährige. „Im Tor gibt es keine Baustelle“, sagt Arambasic: „Wir haben eine Baustelle im Kopf.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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