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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Integration über gemeinsamen Sport

12.05.2015

Krusenbusch Seit einem Jahr beteiligt sich die vierte Fußball-Mannschaft des Krusenbuscher SV am Punktspielbetrieb in der dritten Kreisklasse. Das Besondere: Die 34 Spieler sind fast ausschließlich in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht.

Eine gute Sache, doch das Projekt steht auf der Kippe. Es fehlt Geld. Deshalb kamen auf Initiative von Klaus Berster, Sprecher des Arbeitskreises Sport im Präventionsrat Oldenburg (PRO) und VfB-Ehrenpräsident, Dr. Gero Büsselmann, Vorsitzender des Stadtsportbundes Oldenburg, Lena Nzume von der Stabstelle Integration der Stadt Oldenburg, Dieter Porschien, Leiter der Gemeinschaftsunterkünfte an der Gaußstraße und an der Cloppenburger Straße sowie Günter Brandt, Vorsitzender des Krusenbuscher SV, zusammen, um an der Problemlösung zu arbeiten. Ebenfalls dabei waren die Trainer Boris und Jan Niemann sowie der ehemalige Torhüter des VfB Oldenburg und Torwart der afghanischen Nationalmannschaft, Mansur Faqiryar.

Zur Förderung der Integration sollen zukünftig Spieler mit deutscher Nationalität ins Team eingebaut werden. Hierzu gelte es nach Ansicht von Dieter Porschien, ein Konzept zu entwickeln, um deutsche Spieler in die Mannschaft zu integrieren. Lena Nzume verwies darauf, dass die Integration an erster Stelle stehen muss und dies erste Aufgabe des Vereins sei. „Hierzu gilt es, generelle Strukturen aufzubauen“, so Nzume.

Der Arbeitskreis Sport will zudem prüfen, in welcher Form Fördermittel beim Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) und dem Deutschen Fußball-Verband (DFB) und möglicherweise anderen Stellen beantragt werden können. „Damit möchten wir nicht nur den Krusenbuscher SV bei seinem Projekt unterstützen, sondern ebenso weiteren Oldenburger Vereinen, die sich in diesem Bereich engagieren möchten, beratend zur Seite stehen “, blickte Büsselmann in die Zukunft. Berster kündigte an, auch der Präventionsrat Oldenburg werde sich mit dem Thema beschäftigen.

Zahlreiche Spieler haben zudem Probleme, zum Training oder zu den Spielen zu kommen. Brandt regte an, mit der VWG zu sprechen, um spezielle Fahrtarife für die betroffenen Spieler herauszuhandeln.

Büsselmann regte eine Bestandsaufnahme an, um die Situation in Oldenburg zu erfassen. Als nächsten Sitzungstermin vereinbarte der Kreis Freitag, 3. Juli.

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