• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

JU-JUTSU: Jagusch und Tucholke belegen jeweils dritten Platz

02.05.2008

OLDENBURG Einen zuvor unerwarteten und kuriosen Verlauf nahmen die norddeutschen Meisterschaften in Rostock für die Oldenburger Ju-Jutsuka des TuS Bloherfelde und Polizei SV. Auf der einen Seite qualifizierten sich alle sieben Ju-Jutsuka für die Deutschen Meisterschaften (DM) Anfang Juni in Wiesbaden – so viele wie nie zuvor. Auf der anderen Seite mussten sich nur zwei Kämpfer der Qualifikation stellen, um einen der begehrten ersten vier Plätze zu erreichen, um die sich Kampfsportler aus Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern stritten.

Grund: Aukje Sich (PSV) und Markus Norrenbrock (TuS) weilten zur gleichen Zeit auf Einladung des Bundestrainers im thüringischen Bad Blankenburg zur Sichtung für den Bundeskader. Dieser soll den Deutschen Ju-Jutsu-Verband bei den Ende Mai anstehenden Junioren-Europameisterschaften der Jahrgänge U 18 und U 21 im slowenischen Maribor vertreten. Damit waren Sich und Norrenbrock automatisch für die deutschen Meisterschaften gesetzt.

Überraschend sprach der Bundesverband auch dem Duo-Mixed-Team Tomke Olt-manns und Frithjof Schröder (U 18) sowie der U-21-Kämpferin Sarah Kegeler (PSV, über 70 kg) die Nominierung zu den deutschen Titelkämpfen aus. An diesem Wochenende findet ein weiterer dreitägiger Bundeskaderlehrgang statt, an dem aus den 180 Vereinen des Niedersächsischen Ju-Jutsu-Verbandes nur noch Sich und Norrenbrock die Chance erhalten, in die Nachwuchs-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft aufgenommen zu werden.

„Natürlich ist die Entschei-dung des Bundesverbandes für uns schmeichelhaft“, waren sich die Trainer Michael Höflich (PSV) und Uwe Groeber (TuS) einig, „den einen oder anderen Titel von den norddeutschen Meisterschaften hätten wir allerdings für die Titelsammlung schon gerne mit nach Hause genommen.“

So blieben nur noch Jan Jagusch (PSV) bei den Senioren bis 69 kg und Artur Tucholke (TuS) in der U 18 bis 55 kg übrig, die sich der Konkurrenz in Rostock stellen mussten. Beide hatten sich zuvor als Landesmeister sicher für die norddeutschen Titelkämpfe qualifiziert. Damit, dass Jagusch ausgerechnet seinen ersten Kampf gegen Bastian Quirin aus Niedersachsen verlor, der sich im späteren Turnierverlauf auch noch den Titel holte, hatte niemand gerechnet. Immerhin sicherte sich Jagusch hinter Nils Neuwald aus Mecklenburg-Vorpommern durch eine darauf folgende einwandfreie Kampfbilanz den dritten Platz und damit die DM-Qualifikation.

Für Artur Tucholke begann das Turnier verheißungsvoll. Erst als es um den Einzug ins Finale ging, stoppte Ashot Arustamian, der diese Gewichtsklasse der U 18 beherrschte, ein weiteres Vorkommen. Zumindest bot Tucholke als einziger Kämpfer dem Hamburger ernsthaft Paroli, musste aber durch den verpassten Finaleinzug Wilko Bernstedt vom TKW Nien-burg, der bei den Landestitel-kämpfen hinter ihm Zweiter wurde, an sich vorbei auf den zweiten Platz ziehen lassen. Dennoch konnte sich auch Tucholke mit seinem dritten Platz für die DM qualifizieren und das siebenköpfige Oldenburger Aufgebot für Wiesbaden komplettieren.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.