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Bahnverkehr zwischen Hude  und Oldenburg rollt  wieder
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

Klappbrücke Defekt
Bahnverkehr zwischen Hude und Oldenburg rollt wieder

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Jennifer Winter geht in Polen auf Torjagd

21.08.2013

Oldenburg Die Szene war typisch: Beim Tempogegenstoß läuft Jennifer Winter auf Julia Renner zu, lupft den Ball über sie hinweg und verkürzt auf 4:5. Noch vor wenigen Monaten spielte die Rechtsaußen gemeinsam mit der Torfrau für den VfL Oldenburg in der Handball-Bundesliga. Im Sommer jedoch wechselte die 25-Jährige ins Ausland – in die erste polnische Liga.

Für ein Wochenende kehrte Winter nun zurück. Mit ihrem neuen Club Politechnika Koszalin nahm sie am Robert-Schumann-Turnier teil und traf gleich im zweiten Gruppenspiel auf ihre ehemaligen Teamkolleginnen. „Ich habe während meiner Laufbahn schon oft gegen alte Freundinnen gespielt. Das bereitet mir kein Kopfzerbrechen“, berichtete Winter nach der Partie, in der Koszalin chancenlos war und 9:25 unterlag.

„Wir haben momentan viele Verletzte, daher sind unsere Leistungen noch sehr schwankend“, sorgte sich die Spielerin nicht allzu sehr um die Form ihrer neuen Mannschaft. Die schloss das Wunderhorn-Turnier auf dem achten und letzten Platz ab.

Den Wechsel ins Ausland hat Winter bislang jedoch nicht bereut. Ihre Eltern stammen aus Polen, die Sprache ist ihr daher nicht unbekannt. Von Koszalin im Norden des Landes sind es nur 15 Kilometer bis zur Ostsee. „Es war eine gute Entscheidung, die mir hilft, wieder Selbstvertrauen zu tanken“, sagt Winter entschlossen.

Denn in den beiden vergangenen Spielzeiten hatte sie im Bundesliga-Team des VfL überwiegend die Bank gedrückt und nur ein paar Kurzeinsätze absolviert. Zuvor machte Winter, die dreieinhalb Jahre beim VfL verbrachte, allerdings in der zweiten Mannschaft auf sich aufmerksam. Die flinke Rechtsaußen war für das schnelle Konterspiel prädestiniert und feierte mit dem Team 2011 unter Trainer Patrice Giron die Drittliga-Meisterschaft. Mit ihren Leistungen an der Außenlinie hatte sie sich vor zwei Jahren für den Bundesliga-Kader empfohlen.

Der polnische Handball sei zwar etwas defensiver ausgerichtet als der deutsche, doch bei Erstligist Koszalin hat seit dieser Saison ein Norweger das Sagen. Coach Reidar Moistad bevorzugt laut Winter eher Tempo und Dynamik: „Das kommt mir entgegen. Unser Ziel ist es, um die Medaillen mitzuspielen.“

In der Begegnung gegen den VfL klebte noch die provisorische Rückennummer 7 an Winters blauem Trikot. Die zu ihrem Geburtsjahr passende und aus Oldenburger Zeiten bekannte 88 hat sie sich aber schon gesichert. Damit will sie dann auch in Polen die Seitenlinie entlanglaufen und den einen oder anderen Tempogegenstoß im Tor unterbringen.

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