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Fußball: JFV-Talente spielen sich für Aufstiegsrelegation ein

11.06.2016

Oldenburg Für die U-19-Fußballer des JFV Nordwest endet an diesem Sonntag (13 Uhr, Stadion Alexanderstraße) mit dem Heimspiel gegen den Niendorfer TSV die reguläre Spielzeit. Schon vor dem Saisonfinale ist klar, dass die Oldenburger als Tabellenzweiter die Chance haben, in Relegationsspielen am 19. und 26. Juni den erträumten Bundesliga-Aufstieg zu realisieren.

JFV-Trainer Stephan Ehlers sieht die alte Weisheit bestätigt, dass die Offensive die Spiele und die Defensive die Meisterschaft gewinnt. Meister VfL Osnabrück, der vor einem Jahr in der Relegation gescheitert war, kassierte bislang erst 16 Treffer.

Dennoch: Die Oldenburger Talente haben eine herausragende Saison gespielt und sich mit dem VfL ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, bis zwei knappe Heimpleiten gegen Condor (0:1) und JFV Calenberger Land (1:2) dem Titeltraum ein Ende setzten.

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„Insgesamt bin ich sehr, sehr zufrieden mit der Saison. Das Erreichen der Relegation ist der größte Erfolg der jungen Vereinsgeschichte“, ist Ehlers voll des Lobes. Dabei imponierte dem 45-Jährigen auch die Entwicklung seines Teams. Besonders Anton Stach und Conor Gnerlich, die zum jüngeren Jahrgang zählen, hätten einen „großen Sprung“ gemacht. Auch Torwart Fabian Klinkmann sowie Torjäger Alexander Lüttmers (30 Tore) sind zu erwähnen.

„Es war schon toll, wie das Team sich präsentiert hat“, so Ehlers weiter, betont im gleichen Atemzug aber, dass er sich hin und wieder eine größere Zuschauer-Resonanz gewünscht hätte. Nicht vergessen will der zum Männer-Regionalligisten BSV Rehden wechselnde Ehlers vor allem Frank Schüller, der sich als Betreuer um alles außerhalb des Platzes gekümmert hat, von der Verpflegung bei den Auswärtsfahrten bis zum ritualisierten Ausgeben eines speziellen Mottos vor jedem Spiel. „Über Menschen wie Frank kann sich jeder Verein glücklich schätzen“, so Ehlers.

Ein Zeichen des Erfolges ist auch, dass viele Spieler den Sprung in den Oberliga- oder Regionalliga-Bereich bei den Männern schaffen werden. Davon ist Ehlers überzeugt. Mit Marc Meunier, Björn Hakansson und dem am Kreuzband verletzten Fabio Grigoleit stehen gleich drei Akteure für den VfB in den Startlöchern. Patrick Papachristodoulou wird Ehlers nach Rehden folgen.

Doch erst will der JFV die Saison krönen. Das Niendorf-Duell vor der Relegation ist für Ehlers ein Novum: „Ich glaube, das ist das erste Spiel in drei Jahren, in denen es keinen Ergebnisdruck gibt.“

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