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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„K.u.K-Monarchie“ dominiert Herbstlauf

05.10.2016

Oldenburg /Ofen Es sollte eigentlich nur ein „flotter Trainingslauf“ werden, aber am Ende stand er wieder einmal ganz oben auf dem Treppchen: Tammo König hat sich bei der 25. Auflage des Ofener Herbstlaufes souverän den Sieg über die 10 Kilometer gesichert. Mit seiner Zeit von 33:58 Minuten lag der Mann vom 1. TCO „Die Bären“ exakt eine halbe Minute vor dem zweitplatzierten Heere Eilerts vom Heidmühler FC. Michelle Kipp machte die „K.u.K-Monarchie“ (König und Kipp – in Anlehnung an das historische Österreich-Ungarn) perfekt. Die VfLerin erlief bei den Frauen einen noch viel größeren Vorsprung.

„Ich hatte einen sehr laufarmen Sommer und bin erst seit zwei Wochen wieder etwas mehr am Trainieren, wollte in Ofen aus alter Tradition aber unbedingt starten“, erklärte König: „Unterwegs habe ich dann gemerkt, dass das Rennen nicht sonderlich schnell ist, und mich entschieden, doch schnell zu laufen.“

Seine Vereinskollegen Lennart Fastenau (10. Platz, 36:12 Minuten) und Oliver Theilmann (11., 36:14) liefen gute Zeiten. Wieder einmal zeigte sich, dass die Strecke in Ofen sehr schnell ist. 26 Starter schafften es, die 40-Minuten-Grenze zu knacken – darunter neun Läufer im Oldenburger Trikot. Den drei TCO-Athleten folgten die Laufrauschler Jürgen Reents (16., 38:45), Eike Kruse (20., 39:09) und Florian Lenk (26., 39:26) sowie Axel Felsmann (Laufsportfreunde, 13., 37:17), Gerhard Knoll (LC Wechloy, 22., 39:16) und Christoph Weyer (Bauplanung Nord Oldenburg, 24., 39:20).

Kipp wäre mit ihrer Zeit von 38:27 Minuten bei den Männern auf Rang 16 gelandet. Bei den Frauen lag sie mehr als drei Minuten vor Antje Günthner (1. TCO „Die Bären“, 41:44), die sich knapp vor Pia Frohberg (41:48) durchsetzte. „Nach einem längeren Leistungstief und einer Erkältung in der vergangenen Woche bin ich zufrieden“, freute sich Günthner.

Der 5-Kilometer-Lauf war eine klare Angelegenheit für Andreas Kuhlen (VfL Löningen). Der Trainer der Oldenburger Laufsportfreunde war in 15:39 Minuten mehr als 90 Sekunden schneller als Jakob Günther (17:12). Dessen VfL-Kollege Jens Willers (17:37) wurde Vierter hinter Jens-Jonat Schneider (Laufsportfreunde, 17:29).

„Der Lauf war als Test für die 10 Kilometer in Berlin gedacht. Ich bin zufrieden und gespannt auf den Sonntag, wo ich eine 30:30 laufen möchte“, erklärte Kuhlen: „Trotz des Regens waren echt viele Zuschauer am Straßenrand – in Ofen und Oldenburg lebt das Laufen.“

Auch viele 5-Kilometer-Athleten profitierten von der schnellen Strecke. Gleich zwei Dutzend knackten die 20-Minuten-Grenze. Unter ihnen waren die Top-Ten-Läufer Sascha von Engelmann (LC Wechloy, 5., 17:53), Janno Meenken (DSC, 7., 18:09) und Frank Gräfedünkel (SWO, 8., 18:09). Schnellste Oldenburgerin war Wiebke Hoffmann (SV Ofenerdiek, 8., 23:09). Anke Dongowski verpasste um 21 Sekunden als Zwölfte den Sprung unter die besten zehn Läuferinnen.

„Es hat Spaß gemacht – das ist das Entscheidende“, sagte König, der wie viele Aktive von Ofen in knapp drei Wochen beim Oldenburg Marathon (Sonntag, 23. Oktober) startet. Beim Citylauf über 10 Kilometer werde er dann „versuchen, auch etwas schneller ins Ziel zu kommen“.

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