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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Kapitän hofft auf Hüft-Spezialist

15.10.2014

Oldenburg Er ist ein Fußball-Verrückter, kann seine große Leidenschaft aber aktuell nicht ausleben: Mansur Faqiryar, Kapitän und Torwart des VfB, ist zum Zuschauen verdammt. Probleme an der Hüfte machen einen Einsatz des 28-Jährigen, der auch aufgrund von Nierenstein-Problemen und einer Länderspielreise in dieser Saison erst zwei Regionalliga-Spiele absolviert hat, derzeit und wohl auch in naher Zukunft unmöglich.

„Jeder, der mich kennt, weiß, wie ich ticke – in mir brodelt es“, sagt Faqiryar. Sich nur im Fitnessstudio sportlich betätigen zu dürfen, „nervt extrem – ich will meine Power auf dem Fußballplatz zeigen“.

Die Hüftbeschwerden plagen den Keeper seit der Woche vor seinem ersten Saisoneinsatz am 17. August im Prestigeduell beim SV Meppen. „Alle sind davon ausgegangen, dass es die Folge einer Überbelastung und muskulärer Probleme war“, erzählt Faqiryar. Schmerztabletten sollten helfen, bis die Probleme verschwinden.

Nach dem 2:1 im Emsland, durch das sich der VfB den ersten Saisonsieg gesichert hatte, wurden die Probleme aber schlimmer. Trotzdem stand der Kapitän auch bei der 0:1-Heimpleite gegen Havelse im Tor und machte beim Gegentreffer keine gute Figur.

Danach reiste Faqiryar zu den Asienspielen nach Südkorea. Nach der Auftaktpartie mit Afghanistan gegen Bangladesch (0:1) bestritt er die zweite Partie gegen Hongkong (1:2) mit Schmerzmitteln und stand beim letzten Turnierauftritt gegen Usbekistan (0:5) nicht mehr auf dem Feld.

Alle bisherigen Untersuchungen führten nicht zu einer Verbesserung der Situation oder zumindest zur Aussicht auf eine solche. An diesem Mittwoch hat Faqiryar einen Termin bei einem Hüft-Spezialisten in Bremen. „Er hat ein spezielles OP-Verfahren entwickelt“, erklärt der Keeper, der an einer angeborenen Hüftdysplasie leidet. „Ich weiß nicht, ob es damit zusammenhängt“, sagt der Keeper: „Ich hatte 28 Jahre keine Probleme – jetzt schon.“

Vertreter Jannik Zohrabian, der zunächst nicht immer sicher agiert hatte, hat sich inzwischen mehr als stabilisiert. Nicht nur an diesem Sonntag, als er mit einer starken Parade kurz vor Schluss den 1:0-Sieg gegen Lüneburg festhielt, hinterließ der 21-Jährige einen starken Eindruck. „Er ist ein Rückhalt, wir haben 100 Prozent Vertrauen zu ihm“, lobte Coach Kristian Arambasic. „Es freut mich, dass ,Zorro’ jetzt die Anerkennung bekommt, die er verdient hat“, sagt Faqiryar.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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