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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Kapitäne sehen JFV Nordwest auf Kurs

31.10.2013

Oldenburg Die Frage Grün oder Blau, hat er für sich eindeutig geklärt: Schwarz und Weiß, lautete die Antwort von Tom Schmidt. Der U-15-Kapitän des neu gegründeten Jugendfördervereins (JFV) Nordwest kam in diesem Sommer vom VfL Wildeshausen in die C-Jugend nach Oldenburg. Er habe schon früher Angebote vom VfB (Vereinsfarbe Blau) und VfL (Grün) gehabt, aber erst der JFV (Schwarz-Weiß) „hat für mich dann den Ausschlag gegeben, nach Oldenburg zu wechseln“, blickt der 14-jährige Fußballer zurück.

Damit liefert er zugleich eine Antwort auf die Vorteile der Kooperation, die VfB und VfL in diesem Frühjahr im Bereich Talentförderung eingegangen sind. Denn ihr Ziel ist es, die besten Spieler beider Clubs zusammenzuführen, aber als Gemeinschaftsprojekt auch attraktiver für Talente aus der Region zu werden.

Positives Zwischenfazit

Nach einem Vierteljahr ziehen die Kapitäne der drei Leistungsmannschaften U 15, U 17 und U 19 ein positives Zwischenfazit. „Wir kamen ja im Sommer mit unseren direkten Konkurrenten aus der Stadt zusammen, aber es gab von Anfang an keine Grüppchenbildung oder Ausgrenzung“, erzählt Jannik Vollmer. Der 17-jährige Kapitän der A-Junioren wurde zuvor mehrere Jahre im Jugendleistungszentrum des VfB ausgebildet.

Das gilt ebenfalls für Fabio Grigoleit (16), Spielführer der B-Jugend. Auch er verspricht sich von dem Zusammenschluss und den über 20-köpfigen Kadern eine Förderung auf noch höherem Niveau: „Der Konkurrenzkampf ist deutlich zu spüren, aber das ist auch gut so. Das primäre Ziel des JFV ist, dass wir uns als Spieler individuell weiterentwickeln.“ Tom kannte seine neuen Kollegen ohnehin schon aus den Auswahlmannschaften und wurde auf Anhieb zum Kapitän bestimmt.

Ergebnisse und Tabellen spielen für den JFV zwar eine Rolle, doch in erster Linie geht es bei den Leistungsteams um die fußballerische Ausbildung der Talente – mit Perspektive. Denn die Männerteams der beiden Stammvereine treten in Regional- (VfB) und Oberliga (VfL) und somit auf höchstem Amateurniveau an. Beide Clubs wollen künftig verstärkt auf gut ausgebildete Eigengewächse setzen.

Größere Wahrnehmung

„Wir fühlen uns schon ganz anders wahrgenommen, da auch die Trainer Alexander Nouri und Ulf Kliche unsere Spiele beobachten“, berichtet Jannik. Doch auch die anderen Mannschaften der Liga legen oft eine Schippe drauf, wenn es gegen den JFV geht. Besonders motivierte Gegner bekommen vor allem die beiden Regionalliga-Teams U 17 und U 19 zu spüren, während die U 15 nach verheißungsvollem Saisonstart gerade zum Durchmarsch in der Landesliga ansetzt. „Natürlich wollen wir in die Regionalliga, aber das müssen wir erst einmal schaffen“, setzt sich Tom hohe Ziele. Denn der Landesliga-Meister muss am Saisonende in eine Relegationsrunde.

Für die beiden Regionalligisten ist der Aufstieg hingegen nicht das Hauptziel, ein Platz in der Spitzengruppe soll es laut Jannik und Fabio aber schon sein. Den Kapitänen kommt nach der Zusammenführung eine besondere Aufgabe zu: „Wir sind Ansprechpartner für Mitspieler und Trainer, haben aber auch einen Mannschaftsrat, in dem die Dinge besprochen werden“, berichtet Jannik.

Alle drei Kapitäne drücken noch die Schulbank, viel Freizeit bleibt bei dem enormen Trainingspensum in der Woche und den Spielen sonnabends oder sonntags nicht, räumen sie ein. Und bereits am kommenden Wochenende führen die drei Kapitäne ihre Mannschaften wieder aufs Feld. In Schwarz oder Weiß – je nachdem, ob es ein Heim- oder ein Auswärtsspiel ist.

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