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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Trotz „Schnappatmung“ zum EM-Titel gesprintet

10.08.2019

Kazan /Oldenburg Bei einer Reise gibt es viel zu sehen, man kann viel erleben – und im Falle von Kai Sachtleber und Olaf Geserick auch ganz besondere Erinnerungsstücke mitbringen. Die beiden Triathleten vom 1. TCO „Die Bären“ hatten sich bei den Kazan Sprint Triathlon European Championships jeweils den Europameistertitel ihrer Altersklasse gesichert. Geserick absolvierte die Sprintdistanz über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen in 1:04:47 Stunden als Erster der AK M50 bis M54. Nach 1:14:11 Stunden kam Sachtleber trotz gesundheitlicher Probleme als Schnellste der AK F45 bis F49 ins Ziel.

Sachtleber und Geserick hatten die etwa 3000 Kilometer lange Anfahrt an den Ostrand Europas auf sich genommen, um an den Meisterschaften teilzunehmen. Aus Deutschland waren 15 Teilnehmer nach Russland gereist. Das Triathlon-Gelände mit Wechselzone, Start- und Zielbereich befand sich unmittelbar unterhalb des Kazaner Kremlin an der Uferpromenade des Flusses Kazanka, in dem beim Triathlon auch geschwommen wurde.

Sachtlebers Startgruppe (Frauen 40 bis 54 Jahre) begann um 8.10 Uhr. Los ging es mit einem Wasserstart von einem Ponton. Es musste um zwei Bojen herum- und dann zum Ziel zurückgeschwommen werden. „Dabei musste man ein Fleckchen Schilf im Wasser im Auge behalten“, so Sachtleber. Bereits beim Start hatte sie sich von den anderen Frauen abgesetzt und ließ sich nicht wieder einholen. Um 8.14 Uhr ging es auch für Geserick mit den Männern 50 bis 59 Jahre ins Wasser. Dabei erging es ihm ähnlich wie Sachtleber. Nur ein Schwimmer aus Ungarn konnte mithalten.

Sachtleber und Geserick gingen als jeweils Erste ihrer Startgruppe aufs Rad. „Alle Straßen waren in einwandfreiem Zustand, meist neu asphaltiert und schlaglochfrei“, stellte das Duo schon bei den Trainingsausfahrten fest. Sachtleber war die meiste Zeit alleine unterwegs, da keine anderen Frauen in Sicht waren. Nach etwa zehn Kilometern wurde sie von Geserick überholt, der zusammen mit dem Deutschen Michael Bock und dem Ungarn über die Straße preschte – obwohl er wegen eines Materialschadens nur zwei Gänge am Fahrrad zur Verfügung hatte.

So ging Geserick als Erster seiner Altersklasse auf die Laufstrecke, bei der 2,5 km an der Uferpromenade erst hin- und dann wieder zurückgelaufen wurden. Der Franzose Fabrice Boisson holte zwar ein kleines Stück auf und verwies Mitläufer Bock auf Platz drei, an Geserick kam er aber nicht mehr heran. Dagegen hatte Sachtleber beim Laufen sehr zu kämpfen und die ganze Zeit „Schnappatmung“. Wie sich später herausstellte, hatte sie sich eine deftige Erkältung eingefangen, die sich bereits bemerkbar machte. Dennoch sicherte sich die Oldenburgerin mit der zweitschnellsten Laufzeit ihrer Altersklasse und mehr als drei Minuten Vorsprung den ersehnten Europameistertitel.

Arne Jürgens Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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