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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Kipp pulverisiert eigenen Streckenrekord

02.01.2015

Oldenburg Bei optimalem Laufwetter zelebrierten 681 Läufer aller Altersklassen am vergangenen Mittwoch beim 6. Oldenburger Silvesterlauf ihren ganz persönlichen Jahresabschluss. Die guten Bedingungen machten sich auch in den gelaufenen Zeiten bemerkbar. Neben zahlreichen Jahresbestleistungen konnte auch ein neuer Streckenrekord über 10 Kilometer bei den Frauen bejubelt werden.

Bestzeit verbessert

In 36:34 Minuten konnte Michelle Kipp (VfL Oldenburg, 1. WHK) ihren eigenen Streckenrekord aus dem Vorjahr gleich um anderthalb Minuten verbessern. Dies bedeutete gleichzeitig eine Verbesserung ihrer eigenen Bestzeit um 70 Sekunden. Nur Coline Ricard und Tabea Themann waren im Jahr 2014 in Niedersachsen schneller unterwegs gewesen.

Kipps Trainer Jürgen Wegner stand schon bei der 5-Kilometer-Marke, die sie in 18:10 Minuten überquerte, nur noch kopfschüttelnd am Straßenrand ob der Präsentation seines Schützlings. „Kann die denn nicht einmal tun, was man ihr sagt“, bemerkte er augenzwinkernd nach dem Lauf. „Unglaublich“, fiel Teamkollegin Sabrina Schütte dazu nur ein. „Der erste Kilometer war schon ein wenig schnell und ich habe mich gefragt, ob ich das wohl durchhalten kann“, erzählte Kipp nach dem Lauf. Und sie konnte.

Abgeschlagen lief ihre Mannschaftskollegin Paula Böttcher (2. WHK) in 41:01 Minuten auf den zweiten Platz. „Ich bin sehr zufrieden mit der Zeit. Sie entspricht meinem momentanen Trainingsstand“, freute sie sich nach dem Lauf über ihre Leistung. Auch der dritte Platz ging mit Claudia Steffen (1. W45) von den Laufsportfreunden in 44:38 Minuten an eine Oldenburger Läuferin.

Eigenes Rennen gelaufen

Anderthalb Minuten war Georg Diettrich (LC Wechloy) in diesem Jahr schneller als im Vorjahr, trotzdem reichte es auch diesmal nur zum zweiten Platz. War es 2013 noch Tammo König vom 1. TCO „Die Bären“, der das bessere Ende für sich hatte, so war es am Mittwoch der DSCler Christoph Paetzke, der Diettrich den Sieg vor der Nase wegschnappte.

Vom Start weg hatten sich die beiden vom restlichen Feld gelöst und liefen ihr eigenes Rennen. Am Ende konnte sich Paetzke in 31:34 Minuten mit einem Vorsprung von sieben Sekunden den Sieg vor Diettrich sichern. Der sah allerdings keinen Grund zum Trübsal blasen. „Ich bin voll und ganz zufrieden. Anderthalb Minuten schneller als im Vorjahr – da kann man nicht meckern. Chris kam am Ende einfach besser um die Kurven.“

Der drittplatzierte Tobias Heymann (TSG Kleinostheim, 33:58) war der einzige Nicht-Oldenburger, der sich unter den ersten Zehn platzieren konnte. In Lennart Fastenau (4., 34:34), Jens Nowak (6., 36:25) und Falk Ohlenbusch (9., 36:49) konnten die Triathleten der Oldenburger Bären gleich drei Läufer in die „Top Ten“ bringen. Außerdem schafften dies Sascha von Engelmann (5., 35:22, LC Wechloy), Thorsten Pingel (7., 36:41, LSF), Jörg Sindern (8., 36:44) und Eike Betten (10., 37:10, Eversten-West).

Freese zufrieden mit Zeit

Über 5 Kilometer konnte sich DSCler Mathias Freese lange Hoffnung auf den Sieg machen. Schließlich reichte es für ihn in 16:56 Minuten für Platz zwei. „Am Ende konnte ich nicht mehr mitgehen, aber dass ich es mal wieder unter siebzehn Minuten geschafft habe, ist schon super“, konnte er den verpassten Sieg dank einer guten Zeit verschmerzen. Dieser ging an den Belgier Lukas Bosmans, der den Besuch bei seiner Freundin in Schortens dazu nutzte, am Silvesterlauf teilzunehmen.

Nach 14-monatiger Verletzungspause war dies sein erster Wettkampf, den er dann gleich in 16:39 Minuten gewann. Den dritten Platz sicherte sich VfLer Jens Willers (17:51). Frank Gräfedünkel (SWO) wurde Vierter (18:28). Auf die Plätze sechs bis acht liefen Mirko Schneider (18:50, 1. TCO), Finn Hannawald (18:58, 1. TCO) und Jakob Günther (18:59).

Wie über 10 Kilometer gab es auch über 5 Kilometer einen Doppelsieg der VfL-Frauen. Vom Start weg hatten Bonnie Andres (20:45) und Sabrina Schütte (20:46) gemeinsame Sache gemacht und die Konkurrenz in Person von Jette Grön (BTB, 20:54) auf Abstand gehalten. Am Ende siegte Andres knapp vor ihrer Trainingspartnerin. Grön lief auf den dritten Platz.

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