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Fußball: Kleiner Dribbler – große Schritte

12.11.2016

Oldenburg Nesthäkchen, Mittelfeldflitzer, Edeljoker: Obwohl er erst Mitte Dezember seinen 19. Geburtstag feiert, hat Moritz Wal­dow beim VfB sofort den Sprung in die erste Mannschaft geschafft. Wenn das Team von Trainer Dietmar Hirsch an diesem Sonntag (14 Uhr, Wilhelms-Langrehr-Stadion) beim TSV Havelse möglichst den nächsten Sieg einfahren will, ist die Chance groß, dass der Tempodribbler wieder zum Einsatz kommt.

„Auch wenn er nicht groß ist – er hat fußballerisch alles drauf, was ein gutes Talent mitbringen muss. Egal, ob er in der Startformation steht oder eingewechselt wird, er ist sofort 100-prozentig da und gibt alles“, sagt Hirsch über den 1,66 Meter großen Noch-18-Jährigen, der bislang in allen 15 Ligaspielen zum Kader gehörte und dabei elfmal (sechs Aus-, fünf Einwechslungen) seine Qualitäten auf dem Feld zeigen durfte.

„Die Lufthoheit habe ich natürlich nicht unbedingt – dafür kann ich meine Wendigkeit am Boden aber gut nutzen“, sagt Wal­dow, der als offensiver Mittelfeldspieler oft und gern den Zweikampf und Eins-gegen-Eins-Situationen sucht, aber vor zwei Wochen gegen Lüneburg (1:0) auch als Sechser auftrumpfte.

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Die ersten Fußball-Schritte machte er in der D-Jugend des heimischen SV Altenoythe, ehe es zum größeren Nachbarn Hansa Friesoythe ging. Dort wurde er vom VfL entdeckt, spielte mit dessen U 17 eine Saison in der Bundesliga, ehe er 2013 zum VfL Osnabrück und 2014 zu Eintracht Braunschweig wechselte.

„Seine Akzeptanz und sein fußballerisches Können spiegelt sich auch darin wider, dass er in Braunschweigs U 19 als Kapitän fungierte“, sagt Hirsch. „Das war für mich zwar eine gute und auch wichtige Zeit“, sagt Waldow über die zwei Jahre bei der Eintracht: „Aber da ich nach dem Abitur studieren wollte, kam mir das VfB-Angebot gerade recht.“ Hier hat er sich an der Uni für Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben.

Auch sportlich hat er den Wechsel nicht bereut. „Wir haben einen Trainer, der den Fußball lebt. Er motiviert uns immer bis in die Haarspitzen“, sagt Waldow über Hirsch, der seinerseits bewundert, wie schnell sich der jüngste Spieler seines Kaders im Männerfußball etabliert hat.

„Wie der Trainer, wollen wir natürlich auch jedes Spiel gewinnen“, sagt der Tempodribbler: „Und wenn es dann mal nicht so klappt wie gewünscht, sind wir als Mannschaft genauso stinkig wie er.“

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