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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Klinke“ drückt Bayern-Stars

21.08.2018

Der Traum vom direkten Duell mit den Stars des FC Bayern auf dem Feld ging nicht in Erfüllung, aber der ehemalige VfB-Schlussmann Fabian Klinkmann ließ sich die Laune am Samstag ganz und gar nicht verderben. Der 21-Jährige, der in diesem Sommer aus Oldenburg zu Regionalliga-Rivale SV Drochtersen/Assel gewechselt war, sah als Ersatzkeeper von draußen zu, wie Stammtorwart Patrick Siefkes (28) und dessen Vorderleute die Fußball-Millionäre aus München im DFB-Pokalspiel fast zur Verzweiflung trieben. Durch ein spätes Tor von Robert Lewandowski (29) unterlag der Außenseiter dem Rekordpokalsieger nur 0:1. Klinkmann nutzte die Zeit abseits des Platzes, um Stars wie Manuel Neuer (32), Thomas Müller (28), Frank Ribéry (35), Corentin Tolisso (24) und Joshua Kimmich (23) zu umarmen und mit ihnen Selfies zu machen. Kurz vor dem Gegentor wurde in Marius Winkelmann (27) übrigens ein weiterer Ex-VfBer eingewechselt.

Zu einem Treffen im Kabinentrakt kam es auch nach dem ersten Saisonsieg der VfL-Fußballer nach dem Regionalliga-Aufstieg gegen den TSV Havelse. „Der VfL Oldenburg ist ein genauso familiärer Verein wie wir. Alle Spieler des VfL waren nach Spielschluss bei uns in der Kabine, um sich zu erkundigen, wie es Tim Stiller geht, und haben ihm alles Gute gewünscht“, sagte Gästetrainer Christian Benbennek (45) nach der 0:1-Niederlage am Sonntag im Hans-Prull-Stadion. Stiller war in der zweiten Halbzeit bei dem Versuch, den Ball zu erobern, mit dem Kopf voran in eine Werbebande gerauscht.

Stiller hatte zwar weitergespielt, war aber etwas später nicht mehr Herr seiner Sinne gewesen. „Wir haben ihm die üblichen Fragen gestellt. Wie steht es, wo spielen wir und auf welchem Tabellenplatz stehen wir. Die Fragen hatte er alle richtig beantwortet. Einige Minuten später wusste Tim aber nicht mehr, in welcher Stadt wir sind“, sagte Benbennek über den Zustand des 18-Jährigen, der eine schwere Gehirnerschütterung erlitten hatte.

Überhaupt nicht einverstanden war Havelses Coach mit der Schiedsrichter-Ansetzung. Marius Schlüwe (26) sei nach der Bundesliga-Unparteiischen Bibiana Steinhaus (39) „der beste Schiedsrichter in Niedersachsen“, meinte Benbennek: „Er kommt aber aus Laatzen, er hat schon einige Freundschaftsspiele von uns gepfiffen. Mit solchen Ansetzungen tut der NFV niemandem einen Gefallen.“

Den ersten Regionalliga-Sieg des VfL erlebte Philip Nauermann von der Tribüne aus mit. In der vergangenen Saison war der Innenverteidiger ein Garant für die Erfolge in der Oberliga gewesen, ehe er den Aufsteiger studienbedingt in Richtung Schweden verließ. Beim Besuch des Duells mit Havelse konnte der 24-Jährige zusehen, wie seine Ex-Teamkameraden Nils Frenzel (28) und Justin Tjardes (20) mit einer bärenstarken Leistung „den Laden“ bei bestem Fußball-Wetter sauber hielten.

An die 30 Grad und damit rund fünf wärmer als in Oldenburg war es am Sonntag in der Landeshauptstadt, wo sich Liga- und Stadtrivale VfB ein 0:0 bei der U 23 von Hannover 96 erkämpfte. „Warum der Schiedsrichter bei dieser Hitze keine Trinkpause eingelegt hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Das ist für mich unverständlich“, klagte VfB-Kapitän Süleyman Celikyurt (29): „Hier geht es doch auch um die Gesundheit der Spieler.“

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