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Klinke macht’s wie Tim Wiese

24.01.2017

Etwas kleiner geworden ist vor vier Tagen die Fraktion der Teenager im Kader von Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg. Torwart Fabian Klinkmann vollendete am Freitag das 20. Lebensjahr und bekam zum Start des Trainingslagers an der Sportschule Lastrup (Kreis Cloppenburg) ein feines Geburtstagsständchen von den Teamkollegen serviert. Gesanglich hatte der Vortrag der Schützlinge von Cheftrainer Dietmar Hirsch (45) zwar nicht unbedingt Elbphilharmonie-Niveau, doch die Stimmung war großartig.

Klinke, wie er im Team genannt wird, hat zuletzt übrigens eine Körperoptimierung à la Tim Wiese (35) durchgemacht. Gemeint ist aber nicht die der jüngeren Vergangenheit, in der der frühere Werder-Star mit Mucki-Training und Fleischbergen auf dem Teller vom geschmeidigen Fußball-Torwart zum Wrestling-Koloss mutierte. Nein, gemeint ist Wieses Verwandlung vor etwa zehn Jahren, als er deutlich mehr als zehn Kilo abspeckte und viel drahtiger als zu Kaiserslauterer Zeiten im Kasten stand. Damals flog der Keeper „leicht wie eine Feder“, wie er selbst einmal ausdrückte, durch das Tor der Bremer und feierte auch sein Debüt in der Nationalelf. Auch Klinkmann hat sich zu einem viel athletischeren Torwart entwickelt. Ein Stück Geburtstagskuchen war trotzdem sicher drin – massenhaft Bisonfleisch, wie es Wiese gern zum Frühstück vertilgen soll, steht aber nicht auf seinem Ernährungsplan.

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Obwohl Klinkmann am Freitag das U-20-Lager verlassen hat, stehen immer noch fünf Teenager im VfB-Kader. Nesthäkchen Moritz Waldow wurde erst vor einem guten Monat 19. Auch bei Björn Hakansson, Marc Meunier sowie den aktuell verletzten Frederik Lach und Fabio Grigoleit steht noch eine 1 an vorderster Stelle.

Die durchaus beliebten Trainingsspiele „Alt“ gegen „Jung“ haben angesichts des Durchschnittsalters im Kader von nicht einmal 23 Jahren eine relative Note. Plötzlich stehen 25-jährige Spieler wie Thorsten Tönnies und Daniel Franziskus als Oldies da. Der Kapitän und der Freistoß-Künstler zeigen den jungen Wilden im Team allerdings regelmäßig, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

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