• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Knapper Sieg reicht Drittligisten VfL II zum Aufstieg

20.05.2011

OLDENBURG Das letzte Spiel der Saison entscheidet: Bleiben die Handballerinnen des VfL Oldenburg II drittklassig oder kehren sie am späten Abend als neuer Zweitligist zurück? Klarheit darüber bringt an diesem Sonnabend (16 Uhr) das alles entscheidende Aufstiegsspiel bei der TSG Wismar.

Spannender könnte die Ausgangslage nicht sein: Beim 27:27 zeigten beide Teams im Hinspiel am vergangenen Sonntag zwei völlig verschiedene Gesichter. Während der VfL den Zweitligisten eine Halbzeit lang beherrschte, revanchierte sich Wismar in Durchgang zwei und egalisierte den zwischenzeitlichen Acht-Tore-Rückstand.

„Die Stimmung in dieser Woche war gemischt: Einerseits haben wir gezeigt, dass es geht, andererseits eine hohe Führung aus der Hand gegeben“, beschreibt Trainerin Andrea Piotrowski die Gemütslage der Spielerinnen. Eine hervorragende Ausgangsposition hat die Mannschaft zwar verspielt, doch das Unentschieden lässt weiterhin alle Möglichkeiten. Nach der Partie in Oldenburg sah TSG-Trainer Tilo Labs den psychologischen Vorteil wegen der Aufholjagd allerdings auf Wismarer Seite. „Die Favoritenrolle nehmen wir an, wenngleich Oldenburg in seiner Spielweise wie ein Zweitligist auftritt“, lobte er den VfL.

„Aus den Fehlern des Hinspiels werden wir Konsequenzen ziehen. Angst haben wir nicht“, kündigt Piotrowski an. Der Bruch trat ins VfL-Spiel, als Wismar ab der 40. Minute auf eine offensive 4-2-Deckung umstellte. Damit kamen die Oldenburgerinnen nicht zurecht und verloren komplett die Linie. Der zweite wichtige Faktor im TSG-Spiel war die Leistung von Liudmila Yermachek. Die routinierte Weißrussin traf 18-mal. Wohl noch nie war das Spiel eines VfL-Gegners so stark auf eine Akteurin ausgerichtet. „Ihr dürfen wir nicht noch einmal soviel Platz einräumen wie in der zweiten Halbzeit“, fordert Piotrowski und denkt über taktische Änderungen nach.

Fehlen werden Anja Bathelt und Leonie Schulte sowie die verletzte Torfrau Stefanie Jandt. Viel rechnen müssen die VfL-Frauen nicht: Bei einem Sieg sind sie aufgestiegen, bei einer Niederlage bleiben sie in Liga drei. Nur bei einem Remis wird es knifflig: Dann entscheiden die mehr erzielten Auswärtstore. Piotrowski wünscht sich aber etwas anderes: „Ein Tor mehr als Wismar, und dann ab aus der Halle“, sagt sie mit Blick auf den erwarteten Hexenkessel an der Ostsee.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.