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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot
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Aktualisiert vor 17 Minuten.

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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot

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Kraftpaket zeigt seine Flexibilität

30.09.2015

Oldenburg Wer bei einem der zahlreichen Volksläufe in Oldenburg und Umgebung ein Rennen über die fünf Kilometer gewinnen möchte, muss zumeist erst einmal an VfL-Kraftpaket Jakob Günther vorbeikommen. Wie schon zu dessen Zeit als Rechtsverteidiger beim Bremer Spitzenclub Blumenthaler SV ist dies aber alles andere als einfach. Auch beim Oldenburg Marathon in zweieinhalb Wochen am Sonntag, 18. Oktober, zählt der 29-Jährige wieder zu den Favoriten auf seiner Lieblingsdistanz.

Günthers sportliche Karriere begann im Alter von sechs Jahren, als ihn seine Eltern im Bremer Norden beim TSV Farge-Rekum anmeldeten. 22 erfolgreiche Jahre als Fußballer sollten folgen. Bereits in der D-Jugend wechselte er zum Blumenthaler SV, für den er 15 Jahre spielte und mit dem er 2005 in die Verbandsliga aufstieg. Hier reifte er zum Bremer Auswahlspieler und wurde sogar in die deutsche Polizei-Nationalmannschaft berufen (vier Spiele, ein Tor).

Bekannt war Günther für seine gefährlichen Einwürfe und Freistöße. Auch Disziplin und sein gutes Spielverständnis wurden immer wieder von seinen Trainer gelobt. Aber vor allem seine sprichwörtliche Pferdelunge nötigte ihnen Respekt ab. Mehr als zehn Kilometer pro Spiel waren die Regel.

Über die Stationen SSV Jeddeloh, SG Aumund-Vegesack und erneut Blumenthal landete Günther Anfang 2014 bei Landesligist Kickers Wahnbek. Allzu viele Spiele sollte er für den Club aus dem Ammerland aber nicht absolvieren. In einem Spiel in Lohne bekam er einen Tritt in die Kniekehle, der einen Kreuz- und Innenbandriss zur Folge hatte.

Zwar konnte er bereits fünf Tage später operiert werden, und die Ärzte waren optimistisch, dass er ab April auch wieder ohne Probleme Fußball spielen könne, aber Günther hatte sich bereits entschieden, seine Fußballkarriere zu beenden. „Ich hatte mir schon seit längerem gesagt: Wenn ich mal richtig schwer verletzt sein sollte, ist Schluss. Und nun war es halt so weit – es war eine schöne Zeit, aber jetzt ist es Zeit für etwas Neues“, erzählt der 29-Jährige.

Dieser Entschluss fiel ihm umso leichter, da er sich bereits ein weiteres sportliches Standbein aufgebaut hatte. Schon als Elftklässler war er im Rahmen des Sportleistungskurses mit der Volkslaufszene in Kontakt gekommen. „Unser Lehrer hat uns immer mal wieder zu Läufen angemeldet. Und das lief ganz gut – auch ohne viel Training“, erinnert sich Günther.

Auch nach seiner Schulzeit startete er immer wieder bei Volksläufen und machte sich schnell einen Namen über die fünf Kilometer. 2010 gewann er diese Distanz beispielsweise beim Oldenburg Marathon in exakt 17 Minuten. Seitdem lief der Sieger dieses Wettbewerbs immer unter dieser Marke. Auch Günther, der seit April für den VfL startet, kann ganz starke Zeiten laufen. In diesem Jahr verbuchte er auf der Bahn wie auf der Straße eine 16:43.

Dabei beinhaltet das wöchentliche Training des Kraftpakets vergleichsweise wenige Laufeinheiten. Ein- bis zweimal die Woche absolviert er sieben bis acht Kilometer lange Dauerläufe, die durch Kräftigungsübungen unterbrochen werden. „Intervalltraining, vor allem auf der Bahn, ist nicht so mein Ding. Für mich ist ein abwechslungsreiches Training wichtig um mich nicht zu einseitig zu belasten“, erklärt Günther und ergänzt: „Auch deshalb nehme ich seit drei Jahren an Triathlon-Wettbewerben auf der Sprintdistanz teil.“

Diese Leidenschaft möchte der 29-Jährige 2016 vertiefen. Dann soll es auch auf der Olympischen Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) zur Sache gehen. „Dieses Jahr war ein Übergangsjahr, wo ich erst einmal sehen wollte, was der Körper mitmacht“, erzählt er.

Zum Triathlon ist er über das gemeinsame Rennradfahren mit Kollegen gekommen. Auf dem Rad absolviert er mittlerweile jährlich 3000 bis 4000 Kilometer. Hinzu kommen ein bis zwei Einheiten in der Woche im Schwimmbecken sowie Fitnesstraining und Tennis. „Schwimmen ist eindeutig meine Schwachstelle“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Um sich auf die Olympische Distanz vorzubereiten, wird er demnächst bei Volksläufen auch häufiger die zehn Kilometer angehen. Zeiten unter 36 Minuten sind drin – dann müssen sich dort die Rivalen sicher warm anziehen.

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