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TYPISIERUNG: Krebskranken Hoffnung gegeben

19.11.2009

OLDENBURG Für die drei jungen Männer ist es selbstverständlich, lebensbedrohlich erkrankten Menschen zu helfen: Carsten Cordes, Marco Heitmann und Jörg Niemann haben sich nicht nur bei der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) typisieren lassen, sondern die drei Mitarbeiter der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) haben schon Stammzellen gespendet. Sie haben dazu beigetragen, dass drei an Leukämie erkrankte Menschen in drei Ländern hoffen können.

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei hat die LzO nun in den „Club der 1000“ aufgenommen. Dieser Club ist eine Gemeinschaft unterschiedlicher Unternehmen, Organisationen und bekannter Persönlichkeiten, die die DKMS aktiv beim Retten von Leben und der Entwicklung gemeinsamer Ideen im Kampf gegen Leukämie unterstützen.

Johannes Reichelt, Personaldirektor der LzO, erinnert sich, dass das Engagement der Sparkasse im Jahr 2007 durch das Schicksal des damals erkrankten VfL-Fußballers Mike Schnase ausgelöst worden war. Damals beteiligten sich mehr als 50 Mitarbeiter an der Typisierungsaktion.

Marco Heitmann (35) aus dem LzO-Zentralbereich Betriebswirtschaft hatte sich schon in den neunziger Jahren typisieren lassen und viele Jahre gar nichts gehört. 2004 bekam er die Mitteilung der DKMS, dass er der passende Spender sei. Zur Stammzellen-Transplantation fuhr er in ein Hamburger Krankenhaus. „Ich weiß, dass ich für ein neunjähriges Mädchen in Schweden gespendet habe“, sagt er. Für das Kind hat er dann 2008 sogar noch einmal gespendet.

Auch Jörg Niemann (36) ließ sich schon Anfang der neunziger Jahre typisieren. Der Leiter Privatkunden in der Regionaldirektion Wildeshauser Geest wurde schon ein paar mal von der DKMS angeschrieben, dass er in Frage komme. Ernst wurde es dann aber erst im Februar 2009. Im Juli wurde ihm dann im Hamelner Krankenhaus die Spende entnommen. „Ich freue mich, dass ich helfen konnte“, sagt der Vater zweier Kinder. Seines Wissens war es für eine 62-jährige Frau in Finnland.

Kundenbetreuer Carsten Cordes (23) konnte einer 52-jährigen Frau in den USA helfen. Alle drei wurden für den Aufenthalt in den Kliniken freigestellt, und die Lohnfortzahlung wurde der DKMS gespendet.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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