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Mehrkampf: Lokalmatadorinnen starten Medaillenjagd

11.06.2016

Oldenburg Eine gute Rolle im Kampf um die vorderen Platzierungen wollen an diesem Wochenende die beiden Lokalmatadorinnen Kathrin Walter (BTB) und Sophia Michels (DSC) beim „Heimspiel“ im Marschwegstadion spielen. Die Arena ist zum zweiten Mal in Folge Austragungsort einer Leichtathletik-Landesmeisterschaft der Verbände Niedersachsens und Bremens.

Wie 2015, als die Titel in den jüngeren Altersklassen ermittelt wurden, geht es auch diesmal um die Vielseitigkeit. An diesem Sonnabend (ab 11 Uhr) und Sonntag (ab 10 Uhr) kämpfen die Athletinnen und Athleten der U 18, U 20, U 23 sowie der Männer und Frauen um die Mehrkampf-Medaillen. Auf dem Programm stehen Vier-, Fünf-, Sieben- und Zehnkämpfe.

Erweiterte Spitzenklasse

Zwar haben Sportlerinnen und Sportler aus insgesamt 31 Vereinen ihre Meldungen abgegeben, doch hätte sich der ausrichtende Leichtathletik-Kreis Oldenburg-Stadt einen größeren Zuspruch gewünscht. Die durch die teilnehmenden Vereine zu entrichtenden Startgelder sind die einzigen Einnahmen, die dem Ausrichter bei der Finanzierung der Meisterschaften zur Verfügung stehen.

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Bei der Durchsicht der Meldelisten fallen zwei Namen besonders auf: Patrick Scherfose (LG Weserbergland) im Zehnkampf der Männer und Xenia Rahn (MTV Hanstedt) im Siebenkampf der Frauen repräsentieren immerhin die erweiterte deutsche Spitzenklasse. Ob beide wirklich am Start stehen werden, muss abgewartet werden.

Rahn hofft weiterhin, vom Deutschen Leichtathletik-Verband für die Europameisterschaften in Amsterdam (6. bis 10. Juli) nominiert zu werden. Die Norm hatte sie mit 6057 Punkten bereits 2015 erfüllt, und die Leistungsnachweise gelangen ihr nach gerade überstandener Verletzung vor einer Woche mit 6,26 Metern im Weitsprung, 13,94 Sekunden über 100 Meter Hürden, 12,99 Metern im Kugelstoß und 44,63 Metern im Speerwurf bestens.

Ob sich Scherfose, der vor drei Wochen in Marburg statt der angepeilten 7900 nur 7667 Punkte verbuchte und damit nicht bei der EM dabei ist, nun schon wieder einen Zehnkampf zumutet, ist aus Oldenburger Sicht wünschenswert, aber fraglich.

Schub an Selbstvertrauen

Die Hoffnungen des ausrichtenden Leichtathletik-Kreises werden durch zwei Siebenkämpferinnen verkörpert. BTB-Athletin Walter (erster Start am Sonnabend um 11.15 Uhr im Kugelstoß) muss sich in der weiblichen U 18 wie 2015 mit Louisa Mulder (Hannover 96) auseinandersetzen. Aber neben diesen beiden vielseitigen Leichtathletik-Assen stehen im Vier- wie auch im Siebenkampf noch zwei weitere leistungsstarke Athletinnen aus der Landeshauptstadt am Start. Der Ausgang des Wettkampfes erscheint recht ungewiss.

Walter, die mit ihren Vereinskolleginnen Kira Frankenberg und Annabell Scholz die Mannschaft im Siebenkampf bildet, ist auf Anhieb mit den höheren Anforderungen der 100-Meter-Hürdendistanz zurechtgekommen. Besonders gesteigert hat sich die 16-Jährige mit der Kugel (13,61) und auch mit dem Speer (40,85). Eine Klassenfahrt direkt vor den Titelkämpfen hat ihre Vorbereitungsmöglichkeiten vielleicht ein wenig behindert.

Im Wettbewerb der Juniorinnen ist Michels (Jahrgang 1995) eine Medaillenanwärterin. 2015 war sie hinter Rahn mit 4766 Punkten die zweitbeste Siebenkämpferin Niedersachsens. Damals startete sie noch für den TuS Rotenburg. Zu Jahresbeginn hat sich die Studentin dem DSC Oldenburg angeschlossen.

Mit 42,92 Metern im Speerwurf hat sich Michels (erster Start am Sonnabend um 11.30 Uhr über 100 Meter Hürden) vor einer Woche in Wilhelmshaven als Frauen-Vizemeisterin den notwendigen Schub an Selbstvertrauen geholt. Auch ihre weiteren Vorleistungen von 1,60 Metern im Hochsprung, 25,79 Sekunden über 200 Meter sowie 11,26 Meter im Kugelstoß geben durchaus Anlass zum Optimismus.

Pelzers Zehnkampf-Debüt

Im Fünfkampf der männlichen U 18 (Start am Sonnabend um 11.30 Uhr mit dem Hochsprung) stellt der BTB in Jan Gutzeit, Felix Bühring, Lasse Albrecht, Florian Pelzer, Jasper Minten und Christoph Walter fast ein Drittel der gesamten Starterzahl. Dies sollte sich in einem guten Mannschaftsresultat niederschlagen. Gespannt darf man auf Pelzers Zehnkampf-Debüt sein. Der frischgebackene Landesmeister mit der Kugel und dem Diskus hat sich in der Königsdisziplin mit 13 Athleten auseinanderzusetzen, die mit wenigen Ausnahmen leistungsmäßig so dicht beieinanderliegen, dass Voraussagen kaum möglich sind.

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