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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Magische Momente wecken Lust auf mehr

05.04.2017

Oldenburg „Weiter, immer weiter . . .“: Diese Botschaft prägte einst Oliver Kahn und wird noch heute mit dem früheren Weltklasse-Torwart verbunden, der für bedingungslosen Einsatz stand. Dass es für sie immer weitergeht, kann aber auch problemlos auf die Protagonisten der 26. Auflage der von NWZ und Stadtsportbund mit Unterstützung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) veranstalteten Wahl zu Oldenburgs Sportlern des Jahres übertragen werden – denn die Nominierten strahlen ebenfalls jene professionelle Einstellung aus.

Das gilt insbesondere für die Handball-Frauen vom VfL Oldenburg. Neben ihren Gegnerinnen in der Bundesliga und auf europäischer Bühne nimmt es das Team um Trainer Leszek Krowicki aufgrund des stufenweisen Rückzugs des Hauptsponsors EWE auch abseits des Spielfeldes derzeit mit großen Herausforderungen auf – da war der Titel als Mannschaft des Jahres 2016 Balsam für die Sportlerseele der VfL-Truppe, die die EWE Baskets mit großem Vorsprung auf Platz zwei verwies.

„Die Baskets haben bei ihren Spielen ja viel mehr Zuschauer als wir, trotzdem konnten wir gewinnen“, freute sich Handballerin Madita Kohorst, die stimmgleich mit VfL-Leichtathletin Ruth Spelmeyer auch zur Sportlerin des Jahres gewählt worden war: „Man sieht, dass die Menschen hier an uns glauben und hinter uns stehen.“

Mit Rang zwei konnte Philipp Schwethelm indes gut leben. „Es überwiegt die Erleichterung, dass wir am Sonntag gewonnen haben“, sagte der 27-Jährige, der als einziger Spieler der Bundesliga-Basketballer am Montagabend auf der Bühne erschienen war. Tags zuvor hatten Schwethelm und Co. mit dem 93:81 gegen Alba Berlin vor 6000 Zuschauern einen wichtigen Erfolg eingefahren. Im Kampf um den Einzug in die Playoffs heißt es für sie jetzt: Immer so weitermachen!

Spelmeyer konnte derweil ihren Pokal nicht persönlich entgegennehmen. Die 26-Jährige trainiert derzeit auf Teneriffa, um sich auf die Saison mit Hauptziel WM in London vorzubereiten. Den „Sommer ihres Lebens“ hatte sie bereits im vergangenen Jahr, als sie bei den Olympischen Spielen in Rio mit persönlicher Bestzeit ins Halbfinale einzog. „Das war eine große Motivation für mich und ich werde noch lange davon zehren“, sagte die Sprinterin in einer Videobotschaft – und will mindestens bis zur EM 2018 in Berlin weitermachen.

Ein „tolles Erlebnis“ mit vielen magischen Momenten war Rio auch für Sportschützin und Paralympics-Teilnehmerin Elke Seeliger. „Es war der Wahnsinn“, schwärmte die Viertplatzierte der Sportlerwahl. Die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio seien ihr Ziel: „Ich will weitermachen.“

Weitergezogen sind derweil Triathlet und Vorjahressieger Christian Hörper sowie Tennisspieler Michel Dornbusch. Während es Hörper beruflich nach Wien verschlagen hat und er über seinen Vertreter Andreas Schnur viele Grüße übermittelte, studiert Dornbusch an der Durham University in England. Dort macht der Kapitän des OTeV-Zweitligateams seinen Master.

Dass es mit dem Spitzensport im Allgemeinen in Oldenburg so weitergeht, dafür will Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sein Bestes geben. „Wir sind immer dazu bereit, im Rahmen unserer Möglichkeiten optimale Bedingungen für Sie zu bieten“, sagte er in Richtung der Athleten und versprach: „Das werden wir auch in Zukunft tun, um Oldenburg als Sportstadt attraktiv zu halten.“ Es geht eben weiter, immer weiter . . .

Lars Blancke
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2033
Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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