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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oldenburger erkämpft WM-Silber

22.09.2018

Malaga /Oldenburg Geher Andreas Ritzenhoff (Altersklasse M 50) hat sich bei der Weltmeisterschaft der Seniorenathleten im spanischen Malaga die Silbermedaille im Gehen über 20 Kilometer erkämpft. Gehandicapt durch Rückenschmerzen war der Athlet des Bürgerfelder TB (BTB) an den Start gegangen. Nichtsdestotrotz war er noch bis Kilometer sieben auf Bestzeitenkurs gewesen. „Danach ging es für mich aber nur noch ums Durchkommen, um die Mannschaft nicht zu sprengen. Ich hatte kaum noch Gefühl im linken Bein, so dass ich auch nicht auf meine Technik achten konnte. Das war ein einziger Kampf“, erklärte Ritzenhoff, der trotz dieser Probleme ohne Verwarnung ins Ziel kam. Die Belohnung für sein Durchhalten bekam er dann in Form einer Silbermedaille.

Bereits bei seinem ersten WM-Auftritt über 5000 Meter Gehen hatte der BTBer gezeigt, in welch guter Form er nach Malaga gereist war. In persönlicher Bestzeit von 26:51 Minuten gewann er seinen Endlauf und wurde Zwölfter. Nur vier Tage später verpasste er über zehn Kilometer zwar eine erneute Bestzeit, erzielte aber in 57:30 Minuten seine zweitschnellste Zeit über diese Distanz. Diese reichte am Ende für den 21. Platz und den vierten mit der Mannschaft. Weitere vier Tage darauf konnte er dann seinen bisher größten Erfolg feiern und brachte eine Silbermedaille mit nach Oldenburg.

Alle zwei Jahre treffen sich die besten Seniorenleichtathleten der Welt, um in ihren Disziplinen den Weltmeister zu küren. 8187 Athleten aus 102 Ländern der Altersklassen 35 bis 100 waren ins spanische Malaga gekommen. Über 400 von ihnen waren aus Deutschland angereist. Neben Ritzenhoff nahmen auch Bernd Teuber, Pierre Wirth, Stefan Gimmy, Alf Decker (alle vom BTB und AK M50) sowie Jens Beintken (SV Friedrichsfehn, M35) aus Oldenburg und Umgebung teil.

Beintken wurde Zehnter im Weitsprung. Dabei war lange nicht sicher, ob er überhaupt bei der WM würde starten können. Eine schmerzhafte Achillessehnenentzündung hatte ihn lange daran gehindert, sich auf seinen zweiten internationalen Auftritt, nach der EM in Aarhus im vergangenen Jahr, vorzubereiten. Erst wenige Wochen vor dem Wettkampf konnte er ordentlich trainieren. Am Ende fehlten ihm bei einer Weite von 6,20 Metern sieben Zentimeter, um in den Endkampf einzuziehen.

„Dafür, dass ich vor einigen Wochen kaum richtig laufen konnte, ist das heute absolut super gelaufen. Außerdem ist das einfach ein unglaubliches Erlebnis, bei einer WM zu starten“, freute sich Beintken, der bereits über 100 Meter an den Start gegangen war. Hier schied er in 12,13 Sekunden bereits im Vorlauf aus. Dieses Schicksal teilte er mit den drei anderen Oldenburger Sprintern Gimmy (13,34 Sekunden), Wirth (13,70) und Teuber (14,41). Wie Beintken hatten auch Gimmy sowie Wirth neben dem Sprint am Weitsprung teilgenommen und erzielten dort mit 5,19 Meter beziehungsweise 4,92 Meter als 17. und 24. persönliche Jahresbestleistungen. Für Teuber war auch über 200 Meter (28,08) und 400 Meter (67,01) im Vorlauf Schluss.

Als letzter Oldenburger Athlet stieg Decker in den Wettkampf ein. Am drittletzten Tag der WM absolvierte er seinen Lauf über 100 Meter Hürden. Bereits an der vierten Hürde blieb er mit dem Knie hängen und verpasste dadurch eine bessere Zeit und schied in 19,63 Sekunden im Halbfinale aus.

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