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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

SICHTUNGSTURNIER: Mark Phillip Götting voltigiert sich in Kreis der WM-Aspiranten

12.05.2006

OLDENBURG OLDENBURG/HAR - Bei der deutschen Sichtung der Voltigierer für die Weltreiter-Spiele im August in Aachen haben die Aktiven der Reit- und Fahrschule Oldenburg (RFO) ihre bisherige gute Verfassung bestätigt. „Dieses Sichtungsturnier hatte schon die Qualität einer Deutschen Meisterschaft, da nur die besten Gruppen und Einzelstarter aus ganz Deutschland starten durften“, berichtet RFO-Trainer Jan Bayer.

Die A-Gruppe der RFO musste verletzungsbedingt mit einer veränderten Kür antreten. Dies gelang verständlicherweise noch nicht so gut, so dass am Ende des ersten Tages ein fünfter Platz heraussprang. Am zweiten Tag dagegen lief es sowohl in der Pflicht wie auch in der Kür wesentlich besser. „Da fiel allen ein Stein vom Herzen“, freute sich nicht nur Longenführer Sven Henze über den dritten Platz. „Gefreut haben wir uns zudem, dass auch die neuen Trikots – abgestimmt auf die Musik zum Thema Afrika – beim Publikum ankamen.“ Zu dem Voltigier-Team der RFO gehören unter der Regie von Trainer Bayer und Longenführer Henze: Manuela Henke, Yvonne Henke, Mark Phillip Götting, Elisabeth Andressen, Judith Meile, Dorothea Skubowius, Michelle Tönnies und Janek Dwehus.

In der Einzelkonkurrenz starteten für die RFO Mark Phillip Götting und Alina Atzler. Götting musste dabei auf einem Pferd aus Kassel starten, das er bisher nicht kannte. Gleichwohl voltigierte er sehr solide und erreichte einen unter diesen Umständen guten sechsten Platz. „Dies ist vor allem auch deshalb wichtig, weil er sich damit für die Longlist zur Weltmeisterschaft qualifiziert hat. Aus diesem Kreise werden die vier männlichen Teilnehmer für die Weltreiter-Spiele ausgewählt“, erläuterte Bayer.

Atzler konnte auf dem RFO-Pferd „Largo“ starten und wurde von Michael Gnad longiert. Dieser zeigte sich mit ihrer Leistung und „Largo‘s“ Auftritt sehr zufrieden, auch wenn es aufgrund der starken Konkurrenz nicht ganz zum Finaldurchgang reichte. Zufrieden zeigte sich ebenso Bayer, der zudem von der Qualität der Leistungen beeindruckt war. „Es ist sehr viel Neues und Kreatives im Voltigiersport festzustellen. Man spürt, dass die Weltreiter-Spiele dieses Jahr in Deutschland stattfinden und alle sich besonders ins Zeug legen, um bei diesem einmaligen Ereignis dabei zu sein.“

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