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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Mehr als ein Hauch von Olympia

13.04.2016

Oldenburg Wenn es ums Gewinnen geht, hat Ruth Spelmeyer inzwischen Routine – schließlich ist die mehrfache Deutsche Meisterin über 400 Meter bereits zum vierten Mal zu Oldenburgs Sportlerin des Jahres gewählt worden. Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro aber geht es zunächst ums Dabeisein – und das ist für die Sprinterin des VfL Oldenburg in greifbare Nähe gerückt.

„Ich bin zuversichtlich, dass ich die Norm laufen kann“, berichtete sie am Montag im Theater Laboratorium. Die erforderliche Norm von 52,20 Sekunden hat die 25-Jährige im Vorjahr bereits unterboten – muss die Leistung aber auch im Olympiajahr auf die Bahn bringen. Dass der Deutsche Leichtathletik-Verband die Norm Anfang 2016 gesenkt hat, kommt Spelmeyer zugute – auch wenn es „verdammt ärgerlich wäre, wenn es nicht klappt. Es muss eben viel auf einmal passen“, betonte die VfLerin.

Mit Rio 2016 wird es für Kathrin Walter zwar nichts mehr, aber von den Olympischen Spielen 2020 oder 2024 darf die Leichtathletin des Bürgerfelder TB noch träumen. Die 16-Jährige ist als Nachwuchssportlerin des Jahres auf dem richtigen Pfad. In welcher Disziplin sie dann antreten würde, steht jedoch noch nicht fest. „Inzwischen springe ich nicht mehr ganz so hoch, denn ich habe mich auf den Mehrkampf spezialisiert“, sagt die großgewachsene Parade-Hochspringerin: „Ich habe mehr Spaß dabei, verschiedene Sachen zu machen und profitiere dabei von meinen Hochsprung-Erfahrungen.“

Einen wichtigen Wettbewerb in Rio de Janeiro hat Ruderin Nora Dirks bereits bestritten. Die 18-Jährige vom ORVO musste sich bei der Sport-Gala mit dem zweiten Platz hinter Walter begnügen, war deshalb aber nicht enttäuscht. „Die Enttäuschung habe ich in Rio erlebt“, meinte Dirks auf der Bühne. Dort hatte sie im vergangenen Jahr bei der Junioren-WM als Vierte im Zweier mit der Bremerin Paulina Düchting das Treppchen nur haarscharf verpasst.

Besser lief es für ihren Vereinskollegen Marcus Elster gleich in doppelter Hinsicht: Der OTBer gewann bei der WM mit dem deutschen U-19-Vierer in Rio überraschend die Goldmedaille – und am Montag die Wahl zu Oldenburgs Nachwuchssportler des Jahres. „Die Ehrung bedeutet mir sehr viel“, sagte der Ruderer: „Es zeigt mir, dass meine Leistungen wahrgenommen und gewürdigt werden. Außerdem ist es eine prima Werbung für meine Sportart.“

Ähnliches ließ auch Triathlet Christian Hörper wissen, der bei der Gala nicht dabei sein konnte und am Flughafen in Brasilien von seinem Sieg bei der Sportlerwahl erfuhr. Der 28-Jährige vom 1. TCO „Die Bären“ hatte am Sonntag beim Ironman-70.3-Rennen in Palmas den vierten Platz im Profifeld errungen. „Ein super Saisonstart – und jetzt auch noch diese Auszeichnung. Das steigert meine Motivation ungemein“, meinte Hörper, der in Brasilien schon vor der Rückkehr wieder an Oldenburg dachte: „Es ist ein supertolles Gefühl, einen solchen Rückhalt in der Region zu haben.“

Jan-Karsten zur Brügge
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2034
Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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