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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Sportholzfällen In Oldenburg: Mehr PS als ein Kleinwagen

27.03.2017

Oldenburg Als würde ein Düsenjet sechs Meter über das Publikum fliegen – genau so laut ist die getunte Wettkampf-Motorsäge von Danny Mahr. „Kein Wunder: Das Teil hat mehr PS als so mancher Kleinwagen“, schmunzelt er.

Im Zuge des Aktionstages „Entdecke den Kerl in dir“ präsentierten die Athleten der Stihl Timbersports Series am Samstag auf dem Firmengelände von Autohaus Schmidt + Koch Spitzensport mit messerscharfen Äxten und PS-gewaltigen Motorsägen. Danny Mahr und Lars Seibert traten dabei in Showwettkämpfen in den sechs Sportholzfäller-Disziplinen gegeneinander an.

Lars Seibert entdeckte seine Leidenschaft für das Sportholzfällen selbst bei einer solchen Showveranstaltung. „Ich wurde beim Zuschauersägen auf die Bühne gebeten“, erinnert er sich, „das hat mich so begeistert, dass ich zu einem Probetraining gefahren bin.“ Das war 2012, zwei Jahre später war er bereits deutscher Nachwuchsmeister und heute gehört er zu den besten zehn Sportholzfällern Deutschlands.

Verletzt habe er sich noch nie, dafür sorgen auch die Kettensocken, Schnittschutzhose, Gehör- und Sichtschutz, die jeder Athlet tragen muss, erklärt er.

Die Wurzeln des Sportholzfällens liegen in Kanada, den USA, Neuseeland und Australien. Dort veranstalten die Waldarbeiter von jeher lokale Wettkämpfe, um die Besten ihres Standes zu ermitteln. Dieses Kräftemessen entwickelte sich im Laufe der Zeit zu professionellen Veranstaltungen auf hohem sportlichen Niveau.

„Wir trainieren dreimal in der Woche“, erzählt Danny Mahr, „während der Wettkampfsaison auch öfter.“ Trotzdem sei auf Wettkämpfen nicht nur die Tagesleistung entscheidend, sondern auch die Beschaffenheit des Holzes oder die Säge. Mit seiner Säge hatte Mahr an diesem Samstag ein wenig Pech: Sie sprang erst beim dritten Versuch an. „Das kann viele Gründe haben“, erklärt Mahr, „diese getunte Säge ist so empfindlich, dass schon eine zu hohe Luftfeuchtigkeit verhängnisvoll sein kann“.

Hoffentlich passiert ihm das nicht auf den richtigen Wettkämpfen, wenn es für Danny Mahr und Lars Seibert wieder heißt: „Hands on the wood – get set – go!“

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