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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Michael Richter kehrt zum VfB zurück

05.02.2011

OLDENBURG Auch weil der Anstoß des für diesen Sonntag angesetzten Heimspiels der Oberliga-Fußballer des VfB Oldenburg gegen Arminia Hannover äußerst fraglich ist, rückte am Freitag eine überraschende Personalie bei den Blau-Weißen in den Mittelpunkt des Interesses.

Doch der Reihe nach: Die endgültige Entscheidung, ob am Sonntag um 14 Uhr gespielt werden kann, soll erst an diesem Sonnabend gegen 16 Uhr bei einer Platzbegehung im Marschwegstadion gefällt werden. „Ich habe zurzeit wenig Hoffnung“, zeigte sich VfB-Stadionwart Klaus Steenemann am Freitag pessimistisch. „Der Boden ist angesichts der starken Regenfälle sehr weich, zudem ist bis Sonnabendabend fast durchgängig Regen angekündigt.“

Optimismus dürfte dagegen am Freitag bei vielen VfB-Anhängern die Mitteilung ausgelöst haben, dass Michael Richter wieder als Sportlicher Leiter für die Fußballer aktiv ist. Der 47-Jährige war in der Saison 2008/2009 bereits in dieser Funktion bei den Blauen tätig, entschied sich nach der Meisterschaft und dem im Anschluss in der Relegation verpassten Aufstieg in die Regionalliga aber für ein Engagement als Sportdirektor beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg. Für diesen war er zuvor bereits fünf Jahre im Aufsichtsrat aktiv. Schon Ende März 2010 schied Richter als Sportdirektor beim FCM jedoch wieder aus.

Nun hat sich der ehemalige VfB-Stürmer – der beruflich in Magdeburg aktiv ist, seinen Wohnsitz aber nach wie vor in Oldenburg hat – große Ziele gesteckt: „Der VfB braucht eine erkennbare Philosophie, dabei wird die herausragende Jugendarbeit eine tragende Rolle spielen“, betont Richter. „Unser Ziel ist es, die personelle Fluktuation zu reduzieren und auf noch mehr Konstanz zu setzen.“ So müsse im Oberliga-Team die richtige Mischung aus eigenen Talenten und einigen Führungsspielern gefunden werden.

Das Amt des Sportleiters war beim VfB nach dem Rückzug von Richters Nachfolger, Michael Kalkbrenner, im Juni 2010 verwaist. „Ich stehe dem Engagement von Michael Richter sehr positiv gegenüber“, betont VfB-Trainer Torsten Fröhling. „Eine solche Personalie hätte ruhig schon früher kommen können. Noch mehr sportliche Kompetenz im Entscheidungsbereich kann für den Verein nur gut sein, zumal es sehr viel Arbeit zu erledigen gilt.“ So würden am Saisonende zum Beispiel allein 16 talentierte Spieler aus dem Jugendleistungszentrum in den Männerbereich wechseln. Und mit allen gelte es, vernünftige Gespräche zu führen.

Unterdessen hat Fröhling seinen Spielern unter der Woche nach dem mageren 1:1 gegen Hildesheim ins Gewissen geredet. „Es reicht nicht, im Training alles dafür zu tun, in die erste Elf zu kommen, im Spiel muss es dann erst richtig losgehen“, sagt der Fußballlehrer und fordert gegen die abstiegsbedrohte Arminia eine Leistungssteigerung: „Die jungen Spieler brauchen ein Erfolgserlebnis, dazu ist es wichtig, mal wieder zu Null zu spielen und ein frühes Tor zu erzielen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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