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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Mobilität: Mit einem vollen Akku nach Paris

20.06.2015

Oldenburg Mit Rückenwind aus Rom nach Paris: Die Enzyklika, in der Papst Franziskus am Donnerstag den Umweltsündern dieser Welt die Leviten las und sich für mehr Klimaschutz aussprach, traf exakt den Nerv von Dr. Ulrich Wick: „Ich sage seit Jahren dasselbe, doch auf mich hört ja keiner.“ Aber der Oldenburger Zahnarzt redet nicht nur, sondern handelt auch. Am Freitagabend brach er gemeinsam mit Thorsten Keil, Tobias Ortmann und seinem Sohn André in die französische Hauptstadt auf. Das Besondere an der Tour: Das Quartett hat sich vorgenommen, die rund 1000 Kilometer lange Strecke in einem Elektroauto der Marke Tesla S 85 zurückzulegen und die Fahrt – als kleinen Gag – als Guinness-Rekord angemeldet. Denn nach Wicks Recherche hat noch niemand einen derartigen Versuch unternommen, mit den kürzestmöglichen Batterie-Ladezeiten eine solche Distanz emissionsfrei nur mit kostenlosem Strom aus erneuerbaren Energien zurückzulegen. Ein Foto vom Eiffelturm hängt als Zusatzmotivation in seiner Garage.

„Wir wollen ein Zeichen setzen“, begründet der 70-Jährige: „Uns geht es darum zu beweisen, dass man mit sehr kurzen Ladezeiten ökologisch, entspannt und preiswert auch über lange Strecken reisen kann.“ Die vier Fahrer, die sich am Steuer abwechseln, sind Gründungsmitglieder der Oldenburger Initiative Zukunft. Sie haben sich die „Förderung gesünderer Technologien und regenerativer Energien“ auf die Visitenkarte geschrieben. „Es ist schon reizvoll, so ein Elektroauto zu fahren“, sagt Tobias Orthmann über den amerikanischen Flitzer mit seinen 420 PS und der atemberaubenden Beschleunigung. Doch um Geschwindigkeit geht es nur am Rande. Im Vordergrund steht, eine Alternative zum schadstoffreichen Verbrennungsmotor aufzuzeigen.

Um das Netz der Ladestationen und die Reichweiten optimal zu nutzen, hat Wick einen Fahrplan ausgetüftelt. Kamen in Westfalen war am späten Abend das erste Etappenziel nach rund 200 Kilometern. Nur 42 Minuten dauert es, ehe die Akkus zu 80 Prozent wieder geladen sind. Zeit für eine kurze Erholungspause. Drei bis vier solcher Boxenstopps – unter anderem in Neuwied und Metz – waren geplant.

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Die Fahrt dokumentiert die Crew in stündlichen Log-Reports, die im Internet unter www.inizu.de veröffentlicht werden. In den frühen Morgenstunden wollen die Oldenburger ihren „Weltrekord“ beim Croissant-Verzehr unter dem Eiffelturm feiern. Nach dem Frühstück geht es aber sofort wieder zurück. Frei nach der Band Felix de Luxe, die bereits in den 80er-Jahren die Tour musikalisch vorwegnahm: „In einem Taxi nach Paris, nur für einen Tag…“

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