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Fußball: Müdes Spiel lässt Kliche fluchen

30.09.2013

Oldenburg „Ich bin richtig sauer, wir haben das Spiel in der zweiten Hälfte kampflos aus der Hand gegeben“, machte ein sichtlich enttäuschter VfL-Trainer Ulf Kliche nach der 1:3-Heimpleite gegen Germania Egestorf/Langreder seinem Ärger über die indiskutable Leistung nach der Pause seiner nun viertplatzierten Fußballer kräftig Luft. „In der Oberliga darf es nicht passieren, dass Spieler in der zweiten Halbzeit läuferisch nichts dagegensetzen können“, warf er seinen Spielern eine mangelhafte Einstellung vor.

Der Spielertrainer der Gäste war dagegen überglücklich. „Nach drei Niederlagen in Folge sind wir nicht mit breiter Brust nach Oldenburg gefahren“, sagte Jan Zimmermann und fügte hinzu: „Wir haben uns aber die Chancen erarbeitet und auch in der Höhe verdient gewonnen.“

Beim VfL ersetzte Daniel Kulbatzki den verletzten Kai Schröder in Sturmzentrum. Nachdem Egestorf die ersten zehn Minuten bestimmt hatte, kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Kulbatzki sowie Patrick Lizius mit einem direkten Freistoß hatten die ersten guten Möglichkeiten für den Tabellenzweiten. Für die Gäste sorgten Lukas-Jonathan Kelle mit seinen weiten Einwürfen und Zimmermann selbst mit seinen hohen Bällen in den Strafraum, die dann per Kopf direkt vors Tor verlängert wurden, für gefährliche Aktionen.

In den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn plätscherte die Partie vor sich hin. Nach einer guten Tormöglichkeit für die Gastgeber durch Maik Spohler (58.) verlor der VfL aber die Übersicht. Erst stand Patrick Schiermeister bei einer Ecke von Sebastian Böning ohne Gegenspieler im Fünfmeterraum und konnte den Ball locker über die Torlinie schieben (61.). Drei Minuten später zirkelte Marvin Stieler den Ball aus 18 Metern unbedrängt und unhaltbar für Nils Reinke in den Winkel.

Als nach einem Freistoß von Renke Pflug Thorben Schierholz den Ball zum Anschlusstreffer ins eigene Tor verlängerte, hofften die Zuschauer wieder auf ein Happy-End. Die Hoffnungen zerstörte aber Gerrit Kersting. Der VfL-Innenverteidiger verstolperte bei einer Ballannahme die Kugel und legte Zimmermann das 1:3 vor. Der Spielertrainer bedankte sich mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze in die lange Ecke zum vorentscheidenden Treffer (73.). Danach legten die Oldenburger zwar die Ermüdungserscheinungen ab, doch dem Angriffsspiel fehlten die Ideen.

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