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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Talente ziehen Konkurrenten davon

20.10.2018

Münster /Oldenburg Der goldene Oktober hat den jungen Ruderern vom Regattaverband Ems-Jade-Weser in diesem Jahr ganz besonders gelegen: Bei den deutschen Sprintmeisterschaften auf dem Münsteraner Aasee sicherten sie sich eine Gold- und eine Silbermedaille. Es war der Abschluss einer erfolgreichen Saison für die Sportler aus dem Nordwesten. Nach der Deutschen Meisterschaft mit zahlreichen Titeln und der anschließenden U-19-Weltmeisterschaft mit vier Teilnehmern waren die Ruderer nun zum letzten Showdown der Saison nach Münster gereist.

Im U-19-Doppelvierer ruderte eine reine Oldenburger Crew vom Regattaverband zur Silbermedaille. Bereits im vergangenen Jahr hatten Jonathan Hüsing und Carl Eilers eine Altersklasse niedriger Bronze gewonnen. Ergänzt um ihre Kollegen Florian Cordes-Kleen und Laurens Mörler sollte dieses Ergebnis gesteigert werden.

In der gesamten Herbstsaison lief es sehr gut für die vier Jungs von der Hunte. In keinem Rennen ihrer Altersklasse konnten sie bezwungen werden. Nach dem Landesmeistertitel Ende August sollte nun also die Medaille auf nationaler Ebene her. In einem packenden Dreikampf mit den Booten aus Neuss und Hamm gelang es am Ende, die Silbermedaille zu erringen. Mit über 50 Schlägen in der Minute erreichten die Oldenburger eine Zeit von unter einer Minute.

„Für die vier Jungs freut es mich sehr, dass sie nach einer harten Saison nun deutscher Vizemeister auf der Sprintdistanz sind“, erklärte Oldenburgs Stützpunkttrainer Matthias Helmkamp und ergänzte: „Das Training für 350 Meter ist nicht minder anstrengend als für die olympische 2000-Meter-Distanz. Die Muskeln brennen eher und es muss technisch jeder Schlag sitzen.“

Nachdem der Vierer am Siegersteg anlegen durfte, hatte auch die Mannschaft für den U-17-Achter Blut geleckt. Besetzt mit drei deutschen Meistern aus dem Juni und einigen bereits national erfahrenen Ruderern musste dieser Achter vorher nicht lange geübt werden. Die Mannschaft um Steuerfrau Amelie Doden startete gut auf der 350-Meter-Distanz und ließ nichts anbrennen. Gegen starke Konkurrenz aus Dortmund und Essen belohnten sich die Talente mit der Goldmedaille.

„Es ist schön zu sehen, dass wir so eine starke Breite an Leistung im Regattaverband Ems-Jade-Weser haben. Gerade die U-17-Sportler haben noch einen langen Weg im Rudersport vor sich, so dass solche Erfolge einen über die harte Wintersaison begleiten können“, sagte Helmkamp.

Ebenfalls mit einer guten Platzierung, aber ohne Medaille, kam der Doppelvierer der U-17-Mädchen mit Steuerfrau ins Ziel. Andra Aumann, Charlotte Freitag, Vivien Küver, Annelie Heitsch und Steuerfrau Loreen Wagner ruderten auf Platz fünf.

Mit der deutschen Sprintmeisterschaft endet die Wassersaison für die Ruderer. Bereits Ende Oktober heißt es für viele dann aber schon wieder Ärmel hochkrempeln und Leistung auf dem Ruderergometer erbringen beim ersten Test des Landesruderverbandes für die Saison 2019.

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