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NWZonline.de Region

Multitalent lebt Traum von Nationalmannschaft

11.02.2016

Oldenburg Abseits des Volleyball-Feldes gehört Mika Drantmann zu den eher ruhigeren Charakteren – beim Sport lebt er seine Leidenschaft aus. Auf die starke Entwicklung des Multitalents vom OTB ist nun auch der Bundestrainer der deutschen U-17-Nationalmannschaft, Matus Kalny, aufmerksam geworden. Der Oldenburger, der an diesem Sonnabend 17 Jahre alt wird, darf in der kommenden Woche vom 17. bis 19. Februar sein Können bei einer dreitägigen Sichtung in Frankfurt zeigen.

„Es ist verdammt cool, dass ich eine solche Chance erhalte. Ich war total begeistert, als ich in den Anruf erhalten habe“, erzählt Mika, der damit seinem Kumpel Hannes Krochmann nacheifert. Der für die laufende NWZ-Sportlerwahl nominierte 16-Jährige hatte schon 2015 den Sprung in die deutsche U 17 geschafft und war im Sommer ans Volleyball-Internat nach Frankfurt gewechselt.

Wenn es klappt, stehen dort auch für Mika, der aktuell an der Helene-Lange-Schule die zehnte Klasse besucht, neben der Vorbereitung auf das Abitur zahlreiche Trainingseinheiten mit dem in der 2. Bundesliga spielenden Kader an. „Ich würde mich riesig freuen, wenn es klappt“, sagt der bald 17-Jährige, für den die Trainingsintensität kein Problem sein sollte. Immerhin steht er auch hier in Oldenburg täglich in der Halle.

„Oft sogar zweimal, obwohl wir das natürlich regulieren müssen“, erklärt Mika, der schon als kleiner Steppke mit Papa Lars, Oldenburgs Sportler des Jahres 1998, zum Volleyball marschierte, aber diesen Sport zwischenzeitlich für den Basketball bei der Baskets Akademie (erst in der JBBL, jetzt in der NBBL) zurückstellte. Inzwischen sei Volleyball wieder „Nummer eins“.

Den Bundestrainer auf das große OTB-Talent aufmerksam gemacht hat Landestrainer Christian Stebel. Er befürchtet, dass sein mit 1,94 Metern eher kleiner Schützling bei den bis zu 2,18 Metern großen Mitspielern in Frankfurt seine Stärken nicht ausreichend präsentieren kann, ist aber von Mikas sportlichen Qualitäten mehr als überzeugt. „Einen solchen kompletten Spieler brauchst du in jeder Mannschaft, er gibt keinen Ball verloren, macht seine Mitspieler stark und ist variabel einsetzbar“, spielt Stebel auf Mikas Einsätze im Landeskader und dem aktuell starken Regionalliga-Männerteam des OTB an.

„Als Mittelblocker wird er als Abwehr- bzw. Annahmespieler eingesetzt und spielt auch schon mal als Libero“, erklärt Vater Lars. Er hofft wie Stebel, dass Mika den Bundestrainer in Frankfurt von diesen Qualitäten überzeugen kann. An diesem Sonnabend kann sich der dann 17-Jährige bei den U-17-Landesmeisterschaften, wo auch Hannes wieder für den OTB spielt, noch ein paar Tipps für die Sichtung vom Kumpel holen.

Sollte es klappen, könnten sie sich ein Internat-Zimmer teilen. Die jeweiligen Rollen wären klar: Der eine (nämlich Hannes) kann stundenlang reden – der andere (Mika) kann stundenlang zuhören.

Jan-Karsten zur Brügge
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2034

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