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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Neubau soll alte Halle ersetzen

04.03.2015

Ziegelhofviertel Die SG Schwarz-Weiß Oldenburg (SWO) investiert in die Zukunft des Sportvereins: Nach einer Entscheidung der Mitglieder soll die in die Jahre gekommene Sporthalle an der Auguststraße durch einen Neubau ersetzt werden. Möglichst bald möchte der Verein mit den Arbeiten beginnen. Die Verantwortlichen hoffen, die neue Halle 2017 in Betrieb nehmen zu können. Darüber hinaus ist vorgesehen, das Vereinsheim in nächster Zeit zu sanieren.

Die Abstimmung über den Sporthallen-Neubau war das wichtigste Thema auf der Jahreshauptversammlung der Sportgemeinschaft. 115 Mitglieder nahmen daran teil.

Die Sporthalle der SG Schwarz-Weiß entspricht schon lange nicht mehr den erforderlichen Ansprüchen an eine moderne Sportanlage. Aufgrund der geringen Abmessungen können beispielsweise die Tischtennis-Spieler ihren Punktspielbetrieb nur mit einer Sondergenehmigung des Landesverbandes absolvieren. Die unzureichende Hallenhöhe macht es zudem notwendig, für die Volleyballer externe Hallen anzumieten. Auch reicht die Hallengröße nicht aus, um bestimmte Elemente beim Rhönradfahren zu turnen.

Der zweite Vorsitzende Hans-Hermann Siemers berichtete über den Stand des Neubaus der Fußballabteilung in Sandkrug. Nach einigen Verzögerungen soll es im April endlich soweit sein, dass der neue Sanitärtrakt übergeben werden kann. Im August könnte das Projekt abgeschlossen sein.

Vorsitzender Ralf Deckers nutzte die Versammlung, um verdiente Mitglieder zu ehren. Für herausragende sportliche Leistungen wurden der 15-jährige Leon Schwarz (Berufung in die Baseball-Landesauswahl), Insa Tsentscher (2. Platz bei den Deutschen Kata-Meisterschaften) und Sei Kam Chow (Deutscher Meister in der Katame-no-Kata) ausgezeichnet. Eine Ehrung gab es auch für das Tischtennis-Ausnahmetalent Heye Koepke (elf Jahre). Er wurde wiederholt bester Spieler mit der höchsten Punktzahl in der Bundesrangliste seines Jahrganges.

Für ihre besonderen Verdienste in der Vereinsjugendarbeit erhielten Wiebke Hannemann (Judo) und Daniel Bock (Tischtennis) eine Auszeichnung. Jörg Ostendorf und Frank Gräfedünkel von der Fußballabteilung wurden für ihr Engagement in der Jugendarbeit und für die Gründung eines Fördervereins der Fußballer geehrt.

Der Vorstand von Oldenburgs achtgrößtem Verein (etwa 1500 Mitglieder) bleibt in der bisherigen Besetzung. Hans-Hermann Siemers (zweiter Vorsitzender), Matthias Paschke (Geschäftsführer) und Matthias Kracke (Gerätewart) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

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