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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Neues Team passt schon gut zusammen

08.10.2016

Oldenburg Dreimal ist Oldenburger Recht, sagt der Volksmund: Rostock, Quakenbrück – und jetzt Iserlohn? Die Baskets Akademie/OTB hat in den ersten beiden Partien der neuen ProB-Saison bereits zwei der drei heiß gehandelten Titelfavoriten aus dem Weg geräumt. Mit den Iserlohn Kangaroos könnte an diesem Sonnabend (19.30 Uhr) im Märkischen Kreis das nächste Spitzenteam dem Angriffswirbel der Oldenburger Basketballer zum Opfer fallen.

Auch Akademie-Trainer Artur Gacaev sieht die Kangaroos als großen Anwärter auf den ProB-Titel: „Iserlohn gehörte schon im vergangenen Jahr zu den besten Teams der Liga und hat den Kader größtenteils gehalten.“ Trotzdem erhielten die Aufstiegsambitionen nach dem Auftakterfolg gegen Rist Wedel (86:72) einen ersten Dämpfer. Am vergangenen Spieltag verloren die Iserlohner mit 63:70 beim VfL Bochum.

Nichtsdestotrotz hat Trainer Matthias Grothe, früher gemeinsam mit Dirk Nowitzki in der U-22-Nationalmannschaft auf dem Feld, eine spielstarke Truppe beisammen. Shooting Guard Terell Harris (18,5 Punkte/4,5 Rebounds pro Partie) führt die Fastbreak-orientiere Offensive an. Unter dem Korb sorgen Center Moussa Kone (15/10,5) und der vielseitige Power Forward Thomas Reuter (12/7/5 Assists) für Gefahr.

Gerade in der heimischen Hemberghalle sind die Kangaroos eine Macht. „Sie spielen sehr stark zu Hause. Aber bei uns läuft es gerade sehr gut – das Team funktioniert. Ich hoffe, wir können wieder ein gutes Spiel abliefern“, sagt Gacaev.

Das gelang in den ersten beiden Partien eindrucksvoll. Trotz des neuen Trainers und des personellen Umbruchs agierten die Oldenburger als homogene Einheit und überraschten Rostock (81:74) und Quakenbrück (87:80) mit ihrem reifen und strukturierten Teambasketball. „Jeder Spieler gibt den Pass und nochmal den Extrapass. Das macht uns aus“, erklärt Gacaev. Keiner wolle aus dem Team hervorstechen: „Das ist unsere Stärke.“ 20 gespielte Assists pro Partie belegen diese Aussage auch statistisch.

Um den dritten Favoriten in die Knie zu zwingen, werden die „Akademiker“ defensiv konzentriert arbeiten müssen. Die Iserlohner setzen mit ihrer athletischen Aufstellung auf schnelle Abschlüsse und wollen natürlich ihr Spiel durchdrücken. „Da dürfen wir uns nicht verlaufen“, bedient sich Gacaev eines Wortspiels. Wenn seine Spieler auf dem richtigen Weg bleiben, könnte die nächste Überraschung folgen.

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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