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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nominierte lassen aufhorchen

01.03.2014

Oldenburg Ein dritter Platz in einem internationalen Wettbewerb ist nicht die einzige Gemeinsamkeit der zwei Nominierten für die NWZ -Sportlerwahl 2013: Ruderer Carl Reinke (20), Dritter der U-23-WM im Vierer mit Steuermann, hat bei einem Schüleraustausch in den USA interessante Erfahrungen in dem Land gemacht, in dem Chris Kramer (25) vom Euro-Challenge-Dritten EWE Baskets das Basketballspielen gelernt hat.

Carl Reinke

2012 hatte er sich sportlich zurückgenommen, um sich auf sein Abitur zu konzentrieren, im vergangenen Jahr meldete sich der deutsche U-17-Meister im Achter von 2009 und Teilnehmer der U-19-Weltmeisterschaft 2011 eindrucksvoll zurück: Carl Reinke vom Oldenburger Ruderverein gewann bei der U-23-WM in Linz (Österreich) im Vierer mit Steuermann die Bronzemedaille, in der gleichen Bootsklasse wurde er Deutscher U-23-Meister.

„Der Übergang von der Jugend in den U-23-Bereich ist schwer“, sagt der 20-Jährige, der in Cuxhaven geboren ist und seit 2007 regelmäßig in Oldenburg trainiert. Für das Studium zog er nach Hannover, wo er am Landesstützpunkt trainieren kann. „Ich habe auch überlegt, ob ich zu einem der anderen Stützpunkte nach Berlin oder Dortmund gehe, aber dort wäre mir der Anschluss schwerer gefallen. In Hannover kannte ich die Trainer“, sagt Reinke.

In diesem Jahr soll möglichst eine weitere WM-Medaille folgen. Darauf bereitete er sich in den vergangenen zwei Wochen mit dem deutschen Ruderteam in Südfrankreich vor. „Wir versuchen, dem Eis aus dem Weg und soviel wie möglich aufs Wasser zu gehen.“

Dass Letzteres nicht die ganze Welt macht, hat er 2010 bei einem Schüleraustausch in den USA festgestellt. „Da gibt es generell große Unterschiede: Dort wird viel auf dem Ergometer trainiert. Darauf kann man die Intensitäten besser steuern, das geht auf dem Wasser nicht immer“, erzählt Reinke.

Chris Kramer

Dass die Mannschaften in seiner Heimat in einigen Sportarten aus dem Vollen schöpfen können, weiß auch der US-Amerikaner Chris Kramer: Obwohl er 2010 Defensivspieler des Jahres in der College-Division wurde, übernahm ihn kein NBA-Team in den festen Kader.

Das stört den 25-Jährigen jedoch kaum noch: 2012 kam Kramer zu den Baskets Oldenburg und wurde im Jahr darauf Deutscher Vizemeister sowie Dritter bei der EuroChallenge. Mittlerweile fühlt sich der Aufbau- und Flügelspieler in Oldenburg wohl und ist „sehr glücklich“ über seine Nominierung: „Es würde mir viel bedeuten, die Wahl zu gewinnen. Der Sieg würde zeigen, dass wir als Team eine großartige Saison hatten“, sagt Kramer. Gut erinnert er sich noch an die „tolle Veranstaltung“ vom Vorjahr. „Es waren alle dabei und haben den Sieg meines Teamkollegen Kevin Smit miterlebt.“ Das und die „fantastische Show“ der Sängerin Emily bewegten Kramer zu einem kleinen Tänzchen im Zuschauerraum.

Auch sonst geht der Basketballprofi gerne aus sich heraus – im wahrsten Wortsinn: Oft sieht man ihn mit heraushängender Zunge. „Ich habe keine Ahnung, was da immer mit meiner Zunge passiert. Es scheint eine Art automatische Reaktion zu sein, wenn ich den Weg zum Korb einschlage“, erklärt Kramer.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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