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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nominierte trumpfen weltweit auf

15.02.2014

Oldenburg Auf eine lange und erfolgreiche Karriere können Triathletin Britta Hinrichs und Handballerin Wiebke Kethorn zurückblicken: Beide haben in ihrer Laufbahn nationale Meistertitel errungen, beide nahmen im vergangenen Jahr an einer Weltmeisterschaft teil, beide hoffen, von den Leserinnen und Lesern der NWZ  zur „Oldenburger Sportlerin des Jahres 2013“ gewählt zu werden.

Britta Hinrichs

Bereits ihre „zweite Karriere“ erlebt Hinrichs vom 1. TCO „Die Bären“. Die 46-Jährige gewann schon vor mehr als 20 Jahren Triathlonwettbewerbe im Oldenburger Land und absolvierte in Roth sogar eine Ironman-Distanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,195 km Laufen), bevor sie 1994 wegzog und zwei Kinder bekam. Erst als Tochter Kira (18) und Sohn Jesse (15) ihrerseits mit Triathlon begannen, wurde Hinrichs nach ihrer Rückkehr nach Oldenburg 2009 wieder aktiv.

Nur komplett ausgefüllte Wahlcoupons bzw. Stimmkarten, die bis zum Einsendeschluss am Montag, 17. März, bei der NWZ eingehen, werden berücksichtigt. Zum neunten Mal kann bequem auch im Internet über den Online-Auftritt der NWZ abgestimmt werden. Der Wahlcoupon wird im Rahmen der Vorstellung aller Nominierten mehrmals abgedruckt. Stimmkarten liegen in der Geschäftsstelle (Peterstraße 28-34) aus und können z.B. in den Vereinen verteilt werden.

Jeder darf nur einmal – ob nun online oder auf herkömmlichem Wege – seine Favoriten küren. Alle Teilnehmer, die für ihre Favoriten abstimmen, haben die Chance auf ein iPad. Den Preis stellt die Oldenburgische Landesbank (OLB) zur Verfügung, die die Wahl mit der NWZ und dem Stadtsportbund präsentiert.

Coupons und Stimmzettel können per Post unter dem Stichwort „Sportler des Jahres 2013“ an die Nordwest-Zeitung, Peterstraße 28-34, 26121 Oldenburg, und per Fax (0441/9988-2121) gesendet oder direkt in der Geschäftsstelle der NWZ abgegeben werden.

Mehr Infos zu den Nominierten der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres und die Möglichkeit zur Online-Wahl unter

Mehr Infos zu den Nominierten der Wahl der Oldenburger Sportler des Jahres und die Möglichkeit zur Online-Wahl unterwww.nwzonline.de/sportlerwahl-oldenburg

„Es ist ein tolles Gefühl, wieder dabei zu sein – und das auch noch mit den Kindern zu teilen“, freut sich die Finanzbuchhalterin, die 2013 beim Triathlon in Wilhelmshaven sogar mit ihrer drittplatzierten Tochter auf dem Podest stand. „Da war ich noch etwas weiter vorne“, sagt die auf Rang zwei gestürmte 46-Jährige. „Mit Jesse komme ich aber nicht mehr mit“, ergänzt die stolze Mutter.

Durch die Kinder bleibt sie derzeit auf der Sprintdistanz – und das erfolgreich. „Solange ich mit ihnen mittrainieren kann, genieße ich das“, sagt die amtierende Deutsche Meisterin der Altersklasse 45 über die Sprintdistanz, die das Perspektiv-Team der Bären mitbetreut. „Vielleicht gehe ich auf die Langstrecke, wenn sie ihr eigenes Ding machen.“

Ihre Ziele für 2014 sind die Verteidigung des DM-Titels sowie der Start bei der EM in Kitzbühel – mit der Hoffnung auf gutes Wetter. „Bei der Altersklassen-WM in London hat es so geschüttet, ich habe kaum die Hand vor Augen gesehen. Die Frauen haben sich beim Radfahren der Reihe nach langgelegt, weil es so glatt war“, erzählt Hinrichs, die unter 96 Starterinnen den 26. Platz belegte – sie fuhr „extrem vorsichtig“. Sie wollte unbedingt ins Ziel kommen. „Die WM war schon ein Highlight“, blickt sie zurück.

Wiebke Kethorn

Genauso sieht das VfL-Handballerin Kethorn, die 2013 mit der Nationalmannschaft ihre zweite WM erlebte. „Es war eine Überraschung, dass ich wieder für Deutschland spielen durfte“, sagt die 28-Jährige, die ihre Karriere eigentlich im vergangenen Sommer beenden wollte. Doch sie hängte ein Jahr dran und konnte so eine offene Rechnung begleichen: „Die WM 2009 lief für mich nicht so gut. Deshalb war es toll, noch mal zu spielen, Tore zu werfen und die Nationalmannschaftskarriere mit einem positiven Gefühl beendet zu haben.“ Deutschland landete mit nur einer Niederlage (28:31 im Viertelfinale gegen Dänemark) auf Rang sieben.

Zum Saisonende hört die Kreisläuferin definitiv bei den Bundesliga-Frauen des VfL auf. Seit zwei Jahren arbeitet die Architektin in Vollzeit in einem Oldenburger Büro und hat „nicht mehr die Kraft, für beides – Job und Sport – 100 Prozent zu geben“, erklärt Kethorn: „Egal was ich mache, ich will alles geben. Aber ich stoße langsam an meine Grenzen. Ich bin sehr traurig und hoffe, dass ich keine allzu große Lücke hinterlasse.“

Die aktuelle Saison spielt Kethorn natürlich noch zu Ende und ist zuversichtlich, dass das Team in den Playoffs gute Chancen hat: „Ich glaube, wir hatten ein Tief, das wir aber hinter uns gelassen haben. Jetzt gehen wir mit einem guten Gefühl in die Meisterschaftsrunde – da kann jeder jeden schlagen.“

Ihrem Verein schwört Kethorn auch über diese Saison hinaus Treue. „Ich will auf jeden Fall beim Team bleiben und ihm ein gutes Gefühl geben – mein Herz ist beim VfL“, sagt die Mannschaftsführerin, die derzeit die C-Juniorinnen betreut. „Ich bleibe Jugendtrainerin. Von welchem Team, steht noch nicht fest.“ Vielleicht legt die zweimalige Oldenburger Einzelsportlerin des Jahres (2009 und 2010) ja als Trainerin auch eine erfolgreiche „zweite Karriere“ hin.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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DHB | TCO | 1. TCO „Die Bären"

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