• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nouri beugt Schlendrian vor

02.11.2013

Oldenburg Die Euphorie weiter befeuern, die Erfolgsserie fortsetzen, bloß nicht nachlassen: Im Heimspiel an diesem Sonntag (14 Uhr, Marschwegstadion) gegen Eintracht Norderstedt wollen die Regionalliga-Fußballer des VfB ihren nächsten Sieg einfahren. Nach zuletzt 16 Punkten aus sechs Spielen könnte die zweitplatzierte Mannschaft von Trainer Alexander Nouri sogar Platz eins übernehmen, wenn Spitzenreiter VfL Wolfsburg II zeitgleich gegen den VfR Neumünster verliert.

„Es wäre unfair den Spielern gegenüber, wenn ich jetzt irgendwelche hochtrabenden Ziele formuliere“, will Nouri keinen Druck aufbauen, ist sich aber natürlich bewusst, dass er mit seinem Team in jedem Fall mit zwei Siegen gegen Norderstedt und am kommenden Mittwoch (Anstoß um 19 Uhr) im Nachholspiel beim Hamburger SV II aus eigener Kraft die Tabellenspitze erklimmen könnte.

Der Höhenflug nährt im VfB-Umfeld die Hoffnungen, dass das Team bis zum Saisonende um die Meisterschaft mitspielen kann. Die Erfolgsserie der Oldenburger sorgt aber gleichzeitig auch dafür, dass die Gegner vielleicht das eine oder andere Körnchen mehr investieren, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. „Das sind Widerstände, die wir uns erarbeitet haben“, sagt Nouri und achtet im Trainingsalltag akribisch darauf, dass seine Spieler gar nicht erst auf den Gedanken kommen, dass die positive Entwicklung von ganz alleine so weitergeht.

„Macht man im Training den einen oder anderen Meter nicht, macht man ihn im Spiel auch nicht“, sagt der VfB-Coach. Eine seiner wichtigsten Aufgaben sei es aktuell, einem Schlendrian durch „ermahnen“ und „verbales Aufrütteln“ vorzubeugen. „Es macht natürlich allen Spaß, erfolgreich zu sein – das muss Antrieb, Inspiration und Motivation sein, den Weg genauso engagiert fortzusetzen.“

Obwohl die Norderstedter auswärts noch nicht viel auf der Habenseite verbuchten (nur 4 von 16 Punkten auf fremdem Terrain), warnt Nouri eindringlich davor, den bisherigen Tabellenzehnten zu unterschätzen. „Die Mannschaft hat auch eine große Qualität und ist sehr ballsicher – vorne ackert ein Stürmer, der physisch sehr stark ist“, sagt er mit Blick auf Jan Lüneburg, mit sechs Treffern bester Torschütze des Teams aus dem südlichen Schleswig-Holstein, das in der Vorsaison Platz vier der Oberliga Hamburg belegte.

Da FC Elmshorn, Altona 93 und TSV Buchholz auf eine Regionalliga-Lizenz verzichteten, durfte Norderstedt an der Relegation teilnehmen und schaffte wie der SV Eichede neben Braunschweig II (als Meister der Oberliga Niedersachsen direkt hoch) den Aufstieg. Aktuell ist die Mannschaft des früheren Bundesliga-Profis Thomas Seeliger (u.a. SC Freiburg, 1860 München, Fortuna Düsseldorf) bester Regionalliga-Neuling.