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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Nouri tüftelt an neuer Erfolgself

30.11.2013

Oldenburg Er war der VfB-Dauerbrenner in der Hinrunde der Fußball-Regionalliga, doch im ersten Spiel der zweiten Saisonhälfte müssen die Oldenburger wohl ohne Addy-Waku Menga auskommen. Ein Einsatz des 30-jährigen Torjägers in der Partie des Tabellenzweiten bei der sich zuletzt stetig aus dem Keller empor kämpfenden U 23 von Eintracht Braunschweig ist aufgrund einer leichten Zerrung nahezu ausgeschlossen.

„Wir dürfen nichts riskieren“, sagt VfB-Coach Alexander Nouri. Es wäre das erste Spiel in dieser Saison ohne den mit 14 Treffern besten Angreifer der Liga. 16 der bislang 17 Spiele absolvierte er über die volle Distanz. Nur beim 5:2 im Derby Mitte September in Cloppenburg wurde er kurz vor Schluss ausgewechselt.

„Man merkt, dass es auf die Winterpause zugeht. Es wird Zeit, dass die Jungs die Chance erhalten, die Akkus wieder aufzuladen“, meint Nouri mit Blick auf die vielen angeschlagenen Spieler. Auch das Mitwirken von Thorsten Tönnies (Rückenprobleme) und Kevin Samide (Schleimbeutelentzündung im Sprunggelenk) ist fraglich. Leo Baal, der zuletzt in Eichede (2:2) gefehlt hatte, ist nach einer Infektion am Fuß dagegen wieder ins Training eingestiegen.

Sicher fehlen wird gegen den Tabellen-14. Keeper Mansur Faqiryar. Den VfB-Kapitän, der bislang zwei Partien aufgrund der Südasienmeisterschaft-Teilnahme mit der afghanischen Nationalmannschaft verpasst hatte, plagen schon seit einigen Wochen Knieprobleme. „Für kürzere Zeit kann man sich überwinden und quälen – jetzt muss er pausieren“, erklärt Nouri. Da sich Flüssigkeit im Knie angesammelt habe, müsse sich der Keeper eventuell sogar einem Eingriff unterziehen. Vertreter Jannik Zohrabian steht bereit.

„Es wird die eine oder andere Veränderung geben müssen“, sagt Nouri, der noch an einer neuen Erfolgself tüftelt, die er gegen den erstarkten Aufsteiger aufbieten will. „Braunschweig ist in der Liga angekommen und hat zuletzt zurecht kräftig gepunktet“, urteilt Nouri, der den Gegner in Meppen (0:0) und gegen Eichede (2:1) beobachtet und „eine klare Strategie gegen den Ball“ ausgemacht hat.

Nach zuvor nur sieben Zählern aus zwölf Spielen holte die Bundesliga-Reserve zuletzt elf Punkte aus fünf Spielen. „Die Braunschweiger stehen defensiv sehr gut geordnet – davon profitieren sie“, meint Nouri. „Das ist nicht mehr die Mannschaft, gegen die wir im August gespielt haben“, ergänzt der Coach, dessen Team zum Saisonstart leicht und locker 2:0 gewonnen hatte. Beide Tore erzielte Menga – an diesem Sonnabend müssen aller Voraussicht nach andere in die Bresche springen.

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