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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Oberligist bejubelt Titel-Hattrick

13.01.2014

Oldenburg Erst versagten ihm die Nerven, dann behielt er die Ruhe: Mit seinem Treffer zum 7:6 hat Sebastian Schlumberger Oberligist VfL den dritten Erfolg in Serie bei den Oldenburger Stadtmeisterschaften im Hallenfußball gesichert. Im Finale gegen Regionalligist VfB musste nach einem packenden 2:2 das Neunmeterschießen entscheiden. Hier hatte das Team von Trainer Ulf Kliche am Ende das Glück auf seiner Seite.

„Ich bin überglücklich. Wir haben gegen einen sehr starken VfB gewonnen“, meinte der Sieger-Coach: „Wir haben ein sehr gutes Turnier gespielt, beim Neunmeterschießen braucht man natürlich auch Glück.“ Nachdem Thorben Engelbart gleich den ersten VfB-Versuch von Miguel Canizales-Smith gehalten hatte, parierte Jannik Zohrabian gegen den dritten VfL-Schützen Schlumberger. Im zweiten Durchgang der jeweils drei Spieler wehrte Engelbart den Schuss von Franko Uzelac ab, ehe Schlumberger seinen zweiten Schuss verwandelte.

„Glückwunsch an den VfL. Ich denke, dass beide Teams den Sieg verdient gehabt hätten“, meinte VfB-Trainer Alexander Nouri, dessen Mannschaft trotz einer „intensiven Trainingseinheit“ am Morgen bei der Endrunde einen starken Eindruck hinterließ. „Die Jungs haben den absoluten Willen gezeigt, hier den Titel zu holen“, sagte Nouri.

Uzelac blieb nach seinem Fehlschuss zumindest der Trost, mit neun Treffern der beste Torschütze der Endrunde geworden zu sein. VfLer Maximilian Klatte erhöhte im Finale sein Konto durch das 1:0 und das 2:2 nur auf acht. Minho Hyun und Lucas Höler hatten den VfB zwischenzeitlich 2:1 in Front geschossen.

Zum besten Keeper wurde Edgar Kary vom Türkischen SV gekürt. Der Landesligist gewann das Neunmeterschießen um Platz drei gegen Eversten 2:1. Der Kreisligist war zuvor gegen den VfL chancenlos gewesen (1:4). „Wir wollten unbedingt ins Halbfinale, das haben wir souverän geschafft“, freute sich dennoch TSE-Coach Brian Adamovic.

Im zweiten Halbfinale zwischen VfB und TSV waren die Emotionen hochgekocht. Beim Stand von 1:0 für den Regionalligisten trennte Leo Baal TSV-Akteur Tarkan Demirtürk mit einer Aktion, die auch als eine in der Halle untersagte Grätsche hätte geahndet werden können, vom Ball. Als Baal kurz darauf das 2:0 markierte, verlor Demirtürk die Nerven, ging Referee Jannik Weinkauf an und sah Rot. „Wir haben verloren, weil wir vor dem 0:1 einen Fehler gemacht haben“, sagte TSV-Trainer Timo Ehle nüchtern.

Turnier-Stimmen

Lutz Gramberg (Ohmstede-Trainer): Was wir gezeigt haben, war zu wenig. Gegen den VfL haben wir uns abschlachten lassen. Ralf Voigt (GVO-Trainer): Wir haben einfach nur schlecht gespielt. Mit der Einstellung kann man nichts gewinnen – ich habe von der Mannschaft einfach mehr erwartet. Stefan Lang (Ofenerdiek-Trainer): Wichtig war, dass wir die Endrunde erreicht haben. Da haben wir aber zu wenig gemacht. Rene Noelle (Eintracht-Trainer): Wir haben uns an beiden Tagen gut verkauft und auch guten Fußball gespielt. Ich bin rundum zufrieden. Jürgen Gaden (SWO-Trainer): Im ersten Spiel gegen Eversten waren die Jungs leider noch nicht wach. Danach haben wir uns gut geschlagen, aber nicht für den Aufwand aus der Vorrunde belohnt. Tim Lüschen (Wittsfeld-Trainer): Ich bin mit den Spielen meiner Mannschaft zufrieden, mit den Ergebnissen nicht. Die Niederlage gegen den FCO war in der Höhe nicht verdient. Lutz Hofmann (KSV-Trainer): Die drei Mannschaften vor uns waren einfach zu stark, meine Spieler in vielen Situationen einfach zu langsam. Gegen Neuenwege darfst du dir einfach keine zwei Gegentreffer fangen. Herbert Hasler (Neuenwege-Trainer): Wir haben einfach zu viele Gegentore bekommen. Die Schiedsrichter hätten viele Situationen abpfeifen müssen. Wir sollen dafür sorgen, dass die Akteure fair spielen – und bei Fouls pfeifen die Schiedsrichter dann nicht. Ayhan Gürsoy (Victoria-Trainer): Man hat gesehen, dass uns die Erfahrung fehlt. Wir haben nicht in der Halle trainieren können. Am Ende kann ich nur sagen: Dabeisein ist alles. Christian Fels (Bloherfelde-Trainer): Gegen Tura waren wir nicht bissig genug. Im letzten Spiel hatten wir noch die Chance auf das Weiterkommen, da habe ich eigentlich mehr erwartet.

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