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Fußball: Oberligist zeigt taktische Disziplin

05.10.2015

Oldenburg Mit einer taktisch klugen Vorstellung haben sich die Oberliga-Fußballer des VfL Oldenburg einen 1:0-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück II gesichert und ihren Vorsprung auf die Abstiegszone auf sieben Punkte vergrößert. Mit 14 Zählern auf dem Konto ist das Team von Ulf Kliche nun Tabellenneunter, während die Drittliga-Reserve aus Osnabrück (7) auf den drittletzten Platz rutschte.

„Beide Mannschaften wollten den Erfolg mit spielerischen Mitteln, trotzdem gab es auf beiden Seiten nur wenige Torchancen“, meinte Kliche zum taktisch geprägten Duell zweier fast gleichwertiger Teams. „Wir haben viel zu viele Fehlpässe gespielt und zu viele Zweikämpfe verloren. Das war wie zu Saisonbeginn, als wir die Spiele genauso verloren haben. Der Sieg des VfL ist verdient“, ärgerte sich Gästecoach Marco Tredup.

In der Anfangsphase hatten sich beide Mannschaften nahezu neutralisiert. Die Viererketten standen gut, bei beiden klappte das Pressing im Mittelfeld. Die erste Chance hatte Osnabrück, doch Nils Frenzel kam bei einem langen Ball noch vor Aris Briggs Zustra an den Ball und klärte zur Ecke (23. Minute). Eine Minute später hatte Jonas Siegert im Mittelfeld die zündende Idee zum Siegtor, als er den Ball dem startenden Andre Jaedtke in den Lauf passte. Der Stürmer traf aus seiner halbrechten Position aus zwölf Metern ins linke Toreck.

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Nach einer halben Stunde setzte sich erneut Siegert im Mittelfeld durch, diesmal lief er allein aufs Osnabrücker Tor und zog aus 20 Metern ab, der Ball klatschte aber an die Latte. Kurz darauf parierte VfL-Keeper Jannik Zoharbian einen Freistoß von Maik Odenthal und stand danach noch mehrmals im Mittelpunkt. Bis zur Pause bewahrte der Torwart sein Team auch bei einem weiteren Schuss von Odenthal (36.), einem 18-Meter-Versuch von Kamer Krasniqui (42.) sowie einem Seitfallzieher von Briggs Zustra aus fünf Metern vor dem Ausgleich.

Damit war den Osnabrückern der Zahn gezogen. Nach der Pause bemühten sie sich zwar, brachten das Tor der Gastgeber aber nicht mehr in Gefahr. Der VfL erstickte die Angriffe des Gegners mit viel Laufarbeit und kam selbst zu einigen guten Kontern. Jaedtke und Simon Brüning schlossen die Gegenstöße zu unkonzentriert ab, doch der Sieg wurde über die Zeit gebracht.

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