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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Vierer legt am Siegersteg an

09.05.2018

Oberschleißheim „Attention, Row!“ – das Startsignal hörten die Ruder-Asse vom Team Nordwest am Wochenende auf der Regattastrecke Oberschleißheim bei München gleich zwölfmal. Bei der 1. Internationalen Juniorenregatta des Deutschen Ruderverbandes (DRV) unterstrichen die Talente vom in Oldenburg beheimateten Regattaverband Ems-Jade-Weser ihr Können.

Duo trotzt Konkurrenz

Nachdem Patricia Schwarzhuber (Oldenburger RV) und ihre Partnerin Judith Engelbart (Aurich) vor zwei Wochen den Frühtest in Essen für sich entschieden hatten, trafen sie in München erstmals in dieser Saison auf internationale Konkurrenz. „Die stellte sich im Vorlauf als ziemlich stark heraus“, meinte Regattaverbandsvorsitzender Ulrich Pohland.

Als Drittplatzierte hinter den Booten aus Kroatien und Österreich zogen Schwarzhuber und Engelbart aber ins Finale ein. Dort zog das Duo im dritten Streckenviertel an den Niederländerinnen vorbei, wurde von den Rivalinnen aber im Endspurt doch noch geschlagen und holte Silber.

Tags darauf folgte zunächst der Wettbewerb im Vierer ohne Steuerfrau. Mit Stina Röbecke (Celle) und Elisa Patzelt (Lüneburg) gelang Schwarzhuber und Engelbart diesmal der Sprung nach ganz oben aufs Podest. Im abschließenden Achter-Rennen musste sich die siegreiche Vierer-Crew im Boot mit Ruderinnen aus Nordrhein-Westfalen mit Platz vier zufrieden geben.

Im Junioren-Vierer ohne Steuermann lösten Cornelis Canenbley und Leonard Brahms vom RV Leer mit Maximilian Witte und Alexander Schawe aus Osnabrück das Ticket für den dritten Finallauf und ruderten dort auf Platz vier. Am Sonntag durften sie dagegen im Wettbewerb mit Steuermann Leon Küppers-Ramos (Mülheim) am Siegersteg anlegen.
Zudem gewannen Canenbley und Brahms das Zweier-Rennen mit einigen Bootslängen Abstand.

Oldenburger holen Silber

Die beiden Oldenburger Ben Reipöler und Max von Bülow, die bei der Sportlerwahl 2017 gerade Platz drei bei den Mannschaften belegt hatten, gingen im Junioren-Vierer ohne Steuermann in einer Renngemeinschaft mit Leon Knack und Ryan Smith aus Hannover an den Start. Im Vorlauf landete das Quartett hinter dem Boot aus Halle/Potsdam auf Rang zwei und tat dies auch im zweiten Finallauf am Nachmittag. Dort landete das Team nach einem spannenden Endspurt 0,2 Sekunden vor dem Münsteraner Vierer, der vor zwei Wochen auf dem Baldeneysee noch vorn gelegen hatte.

Am Sonntag ging es dann auch für Reipöler und von Bülow mit Kollegen aus Hannover, Minden und Münster in den Achter. Im Vorlauf musste sich das Boot nur dem britischen Nationalteam geschlagen geben, ehe es im Finallauf weniger rund lief. Nach einem schwachen Start schoben sie sich gegen den Wind nicht wieder an die anderen Boote heran und wurden letztlich Fünfter.

„Nachdem die internationale Regatta in München absolviert wurde, geht es nun in die Vorbereitung auf den Wettkampf in zwei Wochen auf dem Fühlinger See in Köln“, resümierte Pohland.

Jan-Karsten zur Brügge
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2034

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