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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Flanken-Tor lässt VfL Oldenburg träumen

26.03.2018

Oldenburg Mit Glück, Geschick und Verstand sowie einem Elfmetertöter im Tor haben die Oberliga-Fußballer des VfL am Sonntag Atlas Delmenhorst niedergerungen. Beim 4:2 gegen den starken Aufsteiger hielt Jannik Zohrabian beim Stand von 2:2 einen Strafstoß, ehe in der Endphase eine eigentlich als Flanke gedachte Hereingabe von Justin Tjardes die Oldenburger auf die Siegerstraße brachte.

Traum von Regionalliga lebt

„Atlas stand eigentlich schon kurz vor dem Sieg. Jannik Zohrabian hat nicht nur den Elfmeter hervorragend gehalten, sondern auch noch einige sehr gefährliche Schüsse mehr. Und das Tor von Justin Tjardes war natürlich Glück“, sagte VfL-Coach Dario Fossi, dessen Team damit weiterhin von der Meisterschaft sowie vom Aufstieg in die Regionalliga träumen darf.

Lesen Sie auch: VfL klärt Lizenzfrage noch nicht

An diesem Montag soll der Fußballausschuss darüber abstimmen, ob der Verein fristgerecht zum 31. März die Lizenz für die vierthöchste Spielklasse beantragen will.

Die Protagonisten auf dem Feld machten im Duell mit Atlas von Anfang deutlich, dass sie sportlich alles für die Chance auf den Aufstieg tun wollen. Schon nach nicht einmal acht Minuten lagen die Gastgeber 2:0 in Front. Zweimal hatte der VfL mit schnellen Pässen die gesamte Atlas-Abwehr ausgehebelt, Marten Schmidt traf jeweils freistehend. „Da habe ich gedacht, wir schießen heute fünf oder sechs Tore, aber meine Mannschaft hat nach 15 Minuten keinen Fußball mehr gespielt“, kritisierte Fossi.

Verbale Entgleisungen

Atlas kam nach einem bösen Schnitzer in der VfL-Abwehr durch Marco Prießner zum 1:2 (13. Minute), nach der Pause glich Oliver Rauh aus (56.). Jetzt sah alles nach einem Erfolg der Gäste aus, doch mit seinem Schuss von der linken Außenlinie stellte Tjardes den Spielverlauf auf den Kopf (78.). „Natürlich war das ein sehr glückliches Tor. Wir haben uns aber wieder ins Spiel gekämpft und deshalb gewonnen“, freute sich der „Kunstschütze“. Pascal Steinwender machte alles klar (90.+2).

„Wenn man die entscheidenden Tore nicht macht, verliert man so ein Spiel“, monierte Atlas-Co-Trainer Marco Büsing und spielte damit auf den von Prießner vergebenen Elfmeter an (59.). Auch für einige der mitgereisten Atlas-Fans, die sich mit übelsten verbalen Entgleisungen hervortaten, hatte Büsing einige deutliche Worte: „Ich entschuldige mich im Namen von Atlas in aller Form beim VfL. Da sind Dinge gesagt worden, die bei aller Begeisterung für die eigene Mannschaft nicht fallen dürfen!“

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