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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Airborne-Fit-Run: Von Reykjavik nach Bümmerstede

31.08.2018

Oldenburg Der Airborne-Fit-Run erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Schon kurz nach Öffnung des Meldeportals waren sämtliche Plätze beim diesjährigen Lauf vergeben. Einer der glücklichen 581 Läufer, die eine der begehrten Startnummern für den Lauf an diesem Samstag (12 Uhr) ergattern konnten, ist Sebastian Neumann von den Oldenburg City Runners. Für den 38-jährigen Marathonläufer ist es die erste Teilnahme in der Bümmersteder Sandhölle.

„Ich hatte vergangenes Jahr unsere Oldenburg City Runners, die beim Airborne Fit mitgelaufen sind, angefeuert und das machte Lust auf mehr. Bisher habe ich mich nicht an einen Hindernislauf getraut, da ich athletisch nicht genug trainiert bin. Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal an den Start gehen und ich bin ganz gespannt, was auf mich zukommt“, freut er sich riesig auf sein Debüt als Hindernisläufer auf dem Übungsplatz der Henning-von-Tresckow-Kaserne.

Woran es bei Neumann sicherlich nicht hapern wird, ist eine ausreichende Ausdauer. Während andere im Training hangeln, kriechen und Gewichte tragen geübt haben, hat er ordentlich Kilometer geschrubbt. Gerade einmal zwei Wochen ist es am Samstag her, dass er beim Marathon in Reykjavik nach 3:24 Stunden die Ziellinie überquert hat. Da er in der Vorbereitung für die Frühjahrsmarathons regelmäßig im Winter erkältet war, hatte er sich nach einem Sommermarathon in Europa umgeschaut und war in Island fündig geworden.

„Ich war vorher noch nie in Island und fand die Idee, einen Marathon zu laufen und meine Reiselust damit zu verbinden, sehr reizvoll“, berichtet Neumann: „In der Nachbetrachtung war es wunderschön, dass der Reykjavik-Marathon nicht so überlaufen war wie in anderen Metropolen, bei denen Tausende Läufer in kürzester Zeit abgefertigt werden. Im Start- und Zielbereich geht alles ganz entspannt und ohne großes Gedränge vonstatten. Die landschaftlichen Eindrücke und die gelassene Mentalität der Isländer haben auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“

Bereits vor fünfundzwanzig Jahren nahm der damalige Badmintonspieler erstmals an Laufwettkämpfen teil. „Da ich zu der Zeit bemerkt habe, dass ich besser laufen kann und meine Schlagtechnik beim Badminton limitiert ist, bin ich dann zum Laufen gewechselt und habe mit dem Triathlon bei den ,Bären’ angefangen“, erzählt Neumann. Mit Anfang Zwanzig war dann erst einmal Schluss mit ambitioniertem Sport, bis es ihn vor sieben Jahren wieder packte und er erneut die Laufschuhe schnürte. Anfänglich nur um gesünder zu werden, ist er mittlerweile zum ambitionierten Marathonläufer geworden, der sich das Ziel gesetzt hat, einmal die drei Stunden zu knacken.

„Ich finde es spannend, was der eigene Körper leisten kann und teste gern meine Grenzen aus. Der Marathon ist meine Lieblingsdistanz, weil man da viel mit mentaler Einstellung arbeiten muss sowie viele Höhen und Tiefen während eines Laufs durchläuft“, erzählt der Mitorganisator des Lauftreffs Oldenburg City Runners, warum er so gern auf der Königsdistanz des Laufsports unterwegs ist.

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