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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Aktion: Im Laufrausch von Haus zu Haus

27.06.2020

Oldenburg Not macht erfinderisch: Bei einer Laufaktion, die an diesem Samstag in Oldenburg stattfindet, passt das Sprichwort gleich in doppelter Hinsicht. Weil eine Veranstaltung, mit der seit 2018 ein kleiner Beitrag dazu geleistet werden soll, dass es Menschen in Kenia besser geht, aufgrund der Corona-Krise aktuell nicht so möglich ist, hat sich Klaus Bartels mit Mitstreitern vom Team Laufrausch eine Alternative überlegt: Bei der „Tour de Laufrausch“ werden Spenden für „run2gether“ gesammelt.

Was ist der Hintergrund von „run2gether“?

Seit ein paar Jahren wird unter dieser Überschrift zugunsten der Menschen in Kenia auf der Hebalm in Österreich ein Lauf-Camp angeboten, wo Freizeitsportler mit Spitzenläufern aus dem ostafrikanischen Land, die unter anderem in Europa an Straßenläufen teilnehmen, ein Trainingslager absolvieren können. Entstanden ist das aus einer Partnerschaft des TV Fürstenfeld mit dem kenianischen Verein Bushtrekkers Kenya. Inzwischen gibt es einige Sozialprojekte wie zum Beispiel einen im Jahr 2013 in Kiambogo eröffneten „run2gether“-Kindergarten oder auch Patenschaften für Kinder.

Wie kam es zur Verbindung nach Oldenburg ?

Bartels nahm 2015 erstmals an einem Lauf-Camp auf der Hebalm im Grenzgebiet zwischen Steiermark und Kärnten teil, ist dort seitdem Stammgast und war auch bereits in Kiambogo, wo er mit kenianischen Läufern lebte und trainierte. „Das war schon ein ganz besonderes Erlebnis, weil wir nicht nur zusammen trainiert haben, sondern unter anderem auch gemeinsam gekocht haben“, erzählt Bartels: „Zudem konnte man vor Ort sehen, wofür das Geld, was durch die Trainingscamps, Siegprämien und Spenden reinkommt, genutzt wird.“

Wie unterstützt das Team Laufrausch das Projekt?

Seit 2018 organisiert Bartels für Laufrausch den „Run an die Wurst“. Hier wurden in bester Themenlauf-Tradition verschiedene Strecken angeboten, nach deren Bewältigung es Getränke und gegen eine Spende für „run2gether“ Wurst vom Grill gab. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das in dieser Form aktuell nicht möglich. Als Alternative wird nun die „Tour de Laufrausch“ gestartet.

Wie läuft die „Tour de Laufrausch“ ab?

Die Tour beginnt um 8 Uhr bei Bartels am Kaspersweg. Hier macht sich der Organisator auf eine etwa 30 Minuten lange Startetappe bis zur Haustür eines Teamkollegen, der dann den imaginären Staffelstab zum nächsten Laufrauschler trägt. Da sich insgesamt 23 Aktive beteiligen, läuft Bartels noch ein weiteres Haus an, so dass dann parallel zwei Runden durch Oldenburg gedreht werden, bis die Staffeln bei Bartels’ Zuhause wieder enden. Begleitet werden die Läufer von Radfahrern, die die Aktion koordinieren und das Geschehen auch dokumentieren.

Wie wird auf diese Weise „run2gether“ gefördert?

Wie beim „Run an die Wurst“ gibt’s bei der „Tour de Laufrausch“ die Möglichkeit, für „run2gether“ zu spenden. Mit dem Erlös werden Sportprojekte in Kenia unterstützt. „Hier geht es aber nicht nur um Sport, sondern auch um den Kulturaustausch“, erzählt Bartels: „Ich selbst unterstütze dort ein Patenkind, welches ich schon besucht habe, und übernehme das Schulgeld, die Schuluniform und Speisen.“ Die Trainingscamps seien eine wichtige Einnahmequelle für die Kenianer, die in der Corona-Krise derzeit wegfielen.


Mehr Informationen unter   www.run2gether.com 
     www.team-laufrausch.de 
Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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