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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Dezimierte Outlaws wehren sich nach Kräften

31.07.2018

Oldenburg Auch im zweiten Aufeinandertreffen mit den Hildesheim Rogue Invaders gab es für die Oldenburger Outlaws nichts zu holen. Am Sonntag setzte es in Hildesheim eine deutliche 17:37-Niederlage für den Verbandsligisten. Nichtsdestotrotz zeigte sich Outlaws-Trainer Dennis Frerichs nicht unzufrieden: „Es lief besser als erwartet. Der Start in der ersten Halbzeit war zwar etwas holprig und wir mussten eine schwere Verletzung von Thommy Hahn hinnehmen, aber in der zweiten Hälfte haben alle top als Family Gas gegeben.“

Erwartungsgemäß waren die Gastgeber schnell mit 14:0 in Führung gegangen, bevor Quarterback Alex Janssen den Ball erstmals auch für die Outlaws in die gegnerische Endzone trug. Hahn verkürzte für die Oldenburger per Extrapunkt auf 7:14. Viel mehr Gelegenheit sich auszuzeichnen, sollte Hahn in seinem ersten Saisonspiel allerdings nicht mehr bekommen. Beim Versuch, einen Spieler der Invaders zu tackeln, war dieser hochgesprungen und traf den Oldenburger mit beiden Knien am Kopf. Hahn musste daraufhin mit Prellungen an Schädel sowie Halswirbelsäule das Spiel vorzeitig beenden.

Während die Invaders noch zwei weitere Male den Ball in die Endzone der Outlaws trugen, gelang dem Team von Frerichs in der ersten Hälfte kein weiterer Punktgewinn mehr, sodass es mit 7:30 aus Sicht der Outlaws in die Pause ging. „In der Halbzeit haben wir darum gebeten, dass die Schiedsrichter die Zeit durchlaufen lassen. Nachdem wir schon mit dünnem Kader angereist waren, haben sich im Spiel noch drei weitere Spieler verletzt, sodass wir arg dezimiert waren“, berichtete der Oldenburger Trainer: „Aber das hat der Headcoach der Hildesheimer abgelehnt. Das hat unserem Team noch mal die zweite Luft gegeben, quasi ein ,Jetzt erst recht Effekt’.“

Aber zunächst erhöhten die Gastgeber mit einem weiteren Touchdown auf 37:7, bevor Niklas Friese eine Interception gelang und er den Ball in die Hildesheimer Endzone trug. Den Extrapunktversuch versenkte Kristof Senkbeil sicher. Senkbeil war es auch, der wenig später mit einem Feldtor den 17:37-Endstand herstellte. „Ich bin trotz der Niederlage sehr stolz auf meine Offensive-Line und auf eine eher zusammengewürfelte Defensive-Line, die alle einen super Job gemacht haben. Jetzt liegt unser Fokus auf Nordhorn in zwei Wochen“, sagte Frerichs und blickt positiv gestimmt in die Zukunft. Ab Donnerstag könne wohl endlich wieder mit einer volleren Mannschaft trainiert werden. „Ein US-Importspieler, der hier seinen Bruder besucht, wird uns wohl die letzten Spiele unterstützen. Hinzu kommen noch zwei bis drei ehemalige Spieler, die wieder ihren Helm und ihre Pads überstreifen“, erklärte der Outlaws-Coach.

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