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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Knights feiern Heimsieg mit Meisterpokal

09.09.2019

Oldenburg Rund 470 Zuschauer waren ins Marschwegstadion gekommen, um die Oldenburg Knights in ihrem letzten Spiel der regulären Saison zu unterstützen und mit ihrem Team die Meisterschaft zu feiern. Wer ein Schaulaufen des Meisters der Regionalliga Nord der American Footballer erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die abstiegsbedrohten Hamburg Blue Devils hielten von Beginn an dagegen, so dass die Zuschauer einen Football-Krimi präsentiert bekamen, der erst in den allerletzten Sekunden zugunsten der Knights mit 24:21 entschieden wurde.

„Ich hatte eigentlich schon alle Hoffnung verloren, dass wir das Spiel noch gewinnen würden, aber dann angelt sich der Kruthaup in allerletzter Sekunde noch irgendwie kurz vor dem Boden den Ball“, sagte Knights-Sportdirektor Holger Völling und schüttelte etwas ungläubig den Kopf über den erneuten Coup seines mit 25 Touchdowns effektivsten Offensivspielers der Saison.

Weniger erfolgreich war der Meister dagegen in das Spiel gestartet. Bereits mit ihrem ersten Angriffsspiel trugen die Gäste den Ball erstmals in die Oldenburger Endzone. Wenig später nutzen die Blue Devils eine Interception, um auf 13:0 zu erhöhen. Im zweiten Viertel dominierten beide Verteidigungsreihen und es ging mit 0:13 in die Kabinen. „Drei Interceptions in einer Halbzeit sind einfach zu viel“, war Völling alles andere als zufrieden mit seiner Offensive. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht.“

Mit der Einwechslung von Quarterback Justus Marterer zu Beginn der zweiten Halbzeit lief es auch im Angriffsspiel der Knights wieder besser. Es dauerte auch nicht lange und ein kurzer Pass von Marterer auf Johann Kruthaup führte zum 6:13. Weil es so schön war, machen wir es halt noch einmal, dachten sich wohl die beiden etwas später – und so servierte Marterer diesmal dem Oldenburger Topscorer einen langen Ball, den dieser sicher in die Endzone trug.

Das letzte Viertel begann gleich mit einem Touchdown von Rudolf Henne, der dadurch sein Team mit 18:13 erstmals in diesem Spiel in Führung brachte. So einfach wollten sich die tapfer kämpfenden Hamburger aber nun doch nicht in die vierte Liga schicken lassen. Mit einem Touchdown und einer erfolgreichen Two-Point-Conversion holten sie sich 34 Sekunden vor dem Ende mit 21:18 die Führung zurück. Kein Grund für die Gastgeber, die Köpfe hängen zu lassen. Mit aller Macht drängten sie Richtung Hamburger Endzone – und tatsächlich, mit noch gerade mal fünf Sekunden auf der Uhr gelang Kruthaup mit einer artistischen Einlage der entscheidende Touchdown.

Auf einen Versuch, einen Extrapunkt zu erzielen, verzichteten die Oldenburger sicherheitshalber – bei den ersten drei Malen war dies nicht gelungen – und knieten ab. „Nicht, dass die den Ball noch abfangen und in die Endzone tragen“, so ein nervlich angeschlagener Sportdirektor, der noch eine Hiobsbotschaft verdauen musste. Unmittelbar vor Kruthaups letztem Touchdown hatte sich Marcel Meier einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen und konnte nicht an der anschließend Pokalübergabe teilnehmen. „Das hätte ich ihm so gegönnt. Er war die ganze Saison ein wichtiger Faktor in unserer Defense. Da spielt er einmal im Jahr in der Offense Line und dann sowas“, sagte Völling traurig.

Am kommenden Samstag, 14. September, geht es für die Knights bereits weiter: Im ersten Playoff-Spiel treten sie bei den Berlin Adlers an. Am 28. September ist dann der zweite Konkurrent um den Aufstieg in die GFL 2, die Assindia Cardinals aus Essen, in Oldenburg zu Gast.

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