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American Football: Knights rüsten sich für Aufstiegskampf

13.05.2020

Oldenburg Nach zwei Monaten der Ungewissheit und des Individualtrainings in der Corona-Krise hat Chefcoach Marcus Meckes seine Oldenburg Knights an diesem Montag zum ersten Mannschaftstraining zusammengetrommelt. Nach aktuellem Stand soll die diesjährige American-Football-Saison, die für die Ritter in der Regionalliga Nord normalerweise Anfang Mai mit einem Spiel in Wolfsburg begonnen hätte, wohl unter besonderen Umständen in der ersten Septemberwoche beginnen und eventuell bis in den November hinein gehen.

„Jetzt haben wir auf jeden Fall wieder mehr Planungssicherheit“, sagt Knights-Sportdirektor Holger Völling: „Es gibt nur noch die Varianten Saisonbeginn im September oder Absage der Saison – und nicht wie bis zur vergangenen Woche noch fünf oder sechs verschiedene.“

In welchem Modus gespielt werden soll, ist zwar noch nicht klar, aber sicher ist, dass es in diesem Jahr keine Absteiger geben soll. Anders sieht es allerdings wohl beim Thema Aufstieg aus. Sollten sich die ambitionierten Oldenburger, die 2019 den Sprung in die GFL2 verpasst hatten, für die zweithöchste Spielklasse qualifizieren, wäre das auch möglich. „Wer sich sportlich qualifiziert, bekommt eine Aufstiegs-Option. Die würden wir im gegebenen Fall auf jeden Fall ziehen.“

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Damit haben die Spieler jetzt ein Ziel, für das es sich lohnt, in den Einheiten hart zu schuften, auch wenn der Trainingsalltag wenig mit Normalität zu tun hat. Die Wiederaufnahme des Betriebes ist an einige Voraussetzungen geknüpft. Körperkontakt ist verboten. Die Spieler müssen bereits umgezogen zu den Einheiten kommen und dürfen sich hier nur innerhalb ihrer Trainingsgruppe bewegen. „Das ist schon einmal ein Anfang“, meint Teammanager Mats Meerbothe.

Unter diesen Bedingungen mehreren Dutzend Footballern ein hochwertiges Training anzubieten, ist nicht leicht, aber Chefcoach Meckes hatte frühzeitig mit der Planung für unterschiedlichste Szenarien begonnen. „Marcus hat unwahrscheinlich viel Zeit da reingesteckt und ganz akribisch ein schlüssiges Konzept erstellt, mit dem wir arbeiten können“, erzählt Meerbothe.

Das Training findet jeweils montags und mittwochs in Kleingruppen statt, die aus maximal vier Akteuren und dem jeweiligen Positionscoach bestehen. Da so nie mehr als 24 Spieler gleichzeitig auf dem Platz sein können, ist ein Schichtbetrieb notwendig, für den sich die Spieler vorher anmelden müssen.

Bei den Einheiten ist viel Kreativität gefragt, da der Mindestabstand von zwei Metern stets eingehalten werden muss und auf Trainingsgeräte nahezu verzichtet wird. Auch der Ball fristet derzeit noch ein Schattendasein und kommt nur minimal zum Einsatz.

In den wenigen Momenten, wo das „Ei“ eine Rolle spielt, gibt es auch Verhaltensregeln. So sollen die Bälle regelmäßig mit dem eigenen Ballhandtuch abgerieben und nicht untereinander getauscht werden. Handschuhe sind Pflicht. „Nur so können wir endlich wieder gemeinsam trainieren und unseren geliebten Sport ausüben“, sagt Meerbothe.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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