• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Knights stutzen Seeadler-Flügel

08.05.2018

Oldenburg Kaum wiederzuerkennen waren die Oldenburg Knights bei ihrem Gastspiel am Sonntag bei den Bremerhaven Seahawks. Nur eine Woche nach der klaren 6:35-Heimpleite gegen die Hannover Spartans fuhr das Team von Chefcoach Mathias Bonner einen souveränen 43:19-Sieg ein und sammelte ordentlich Selbstvertrauen für das nächste Duell am nächsten Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) gegen Meisterschaftsfavorit Blue Devils Hamburg.

„Ich kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte Mal ein Team der Knights gesehen habe, das so selbstbewusst aufgetreten ist“, schwärmte Sportdirektor Holger Völling nach dem Spiel, das allerdings fast genauso begonnen hatte wie das erste Saisonspiel. Wieder war es ein neuer Importspieler des Gegners, der gleich mit dem ersten Ballbesitz den Rittern einen Hieb versetzte. Quarterback Taylor Budd trug das Ei im ersten Versuch selbst in die Endzone.

Anders als gegen die Spartans schlug Oldenburgs Spielmacher Justus Marterer aber sofort zurück. Zunächst sorgte er mit einem Laufspiel persönlich für Raumgewinn, um dann beim nächsten First Down Pascal Brinkers zu bedienen, der den Ball in die generische Endzone trug.

„Justus hat gelernt, seiner O-Line zu vertrauen. Nun bleibt er auch unter Druck ruhig und spielt solch sichere Pässe wie heute“, lobte Völling seinen Quarterback. Jannik Birk sorgte anschließend per Extrapunkt für die 7:6-Führung der Gäste.

Nicht nur die Knights-Offense glänzte an diesem Tag. Wie ausgewechselt präsentierte sich auch die Defense – allen voran Jackson Putnam. Der Zugang aus den USA, der erst kurz vor dem Auftaktspiel gegen Hannover eingeflogen worden war und da noch sichtlich am Jetlag gelitten hatte, bewies gegen die Seeadler sein Können. Die Stärke des Abwehrexperten bekam vor allem Bremerhavens Wide Receiver Chris Lipsey zu spüren, der im Laufe des Spiels immer mehr von der Oldenburger Defense aus dem Spiel genommen wurde. Dadurch fehlte Quarterback Budd eine seiner wichtigsten Anspielstationen.

Vor diesem Problem stand Marterer nicht. Nach Brinkers im ersten Viertel bedankten sich im zweiten Spielabschnitt Alex Röhrig und Simon Gelhaus bei ihrem Quarterback für sein gutes Passspiel mit einem Touchdown. Birk verwandelte jeweils zuverlässig die Extrapunkte, so dass es mit einer 21:6-Führung in die Pause ging.

Erneut kamen aber die Gastgeber besser aus der Kabine. Nach einem schnellen Touchdown legten die Seahawks wenig später sogar noch einen nach, und es sah kurzfristig danach aus, als könnte das Spiel noch einmal kippen. „Als ich die Körpersprache unserer Jungs sah, wusste ich aber, dass das heute gut geht“, meinte Völling – und sollte richtig liegen.

Defensivspezialist Putnam sorgte für das nächste Highlight in der gegnerischen Endzone, ehe Brinkers seine Touchdowns zwei und drei nachlegte. Birk besorgte den 43:19-Endstand. Es war das erste Mal, dass die Ritter den Seeadlern in deren Adlerhorst die Flügel stutzten.

Weitere Nachrichten:

Oldenburg Knights | Bremerhaven Seahawks

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.