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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Outlaws reisen mit Notteam zu Spitzenspiel

28.07.2018

Oldenburg Die personellen Probleme reißen bei den Oldenburg Outlaws in dieser Saison einfach nicht ab. Die Austragung des Verbandsliga-Spitzenspiels an diesem Sonntag um 15 Uhr bei Tabellenführer Hildesheim Rogue Invaders II stand sogar auf der Kippe. Erst eine Teamsitzung am Dienstag brachte die Entscheidung, dass die American-Football-Spieler von GVO in Hildesheim antreten.

„Weil wir echt unterbesetzt sind, haben wir die Mannschaft gefragt. Wir hätten sonst offiziell abgesagt und hätten ärztliche Atteste vorlegen müssen“, erzählt Outlaws-Präsident Elmar Heidenescher: „Aber die Jungs haben sich entschieden, antreten zu wollen – auch wenn das bedeutet, dass viele durchspielen müssen.“

Mit Mühe und Not bekommt Trainer Dennis Frerichs derzeit die notwendigen 22 Spieler zusammen – und das bei einem Kader von 50 Mann. „Es soll unerträglich heiß werden und wird wohl eher ein Schlachtfest als ein Footballspiel“, mutmaßt Heidenescher, der einmal mehr selbst wieder aus dem Ruhestand zurückkehren und die Schulterpads anlegen wird.

„Ich werde wohl Defense wie Offense spielen müssen. Diese Art von Spielen heißt in Fachkreisen ,IronMan’ – die härtesten und schwersten Spiele, die gespielt werden, aber sie schweißen das Team zusammen“, erklärt der Präsident und kann der Personalnot augenzwinkernd sogar noch Gutes abgewinnen: „Somit haben wir noch sehr viel Platz im Bus und würden uns über Support freuen.“

Es ist kein Wunder, dass Frerichs eine Niederlage einplant: „Doch manchmal sind Spiele mit dem harten Kern besser als mit 50 Mann, wo einige vielleicht nicht die richtige Einstellung haben.“

Durch die Probleme verlaufe das Training aktuell „sehr unkonstruktiv“, meint der Coach: „Ich habe zwar immer eine volle Offense, aber kaum noch Defense-Spieler. Die Jungs, die immer beim Training sind, machen einen tollen Job und auch immer wieder gute Fortschritte. Aber das reicht nicht gegen Teams wie Hannover und erst recht nicht gegen Hildesheim.“

Ende Juni hatten die Outlaws (aktuell 6:2 Punkte) das Hinspiel gegen die Invaders-Reserve (8:0) 9:31 verloren und damit ihre erste Niederlage seit August 2016 kassiert. „Ich kenne einige der Jungs aus Hildesheim recht gut und weiß, dass viele sehr viel höher spielen könnten“, sagt Frerichs. Der Teamgeist, der den Gegner auszeichne, „fehlt bei uns ein wenig seit der ersten Pause nach dem Nordhorn-Spiel. Aber wir werden das schon wieder auf die richtige Bahn bringen.“

Immerhin ist Safety Thomas Hahn nach sechs Monaten auf der Fregatte Hessen wieder ins Training zurückgekehrt. „Ich bin froh, einen tollen Spieler und Menschen wieder mit an Bord zu haben“, sagt Frerichs.

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